1. 50 Shades Of Evil
2. Welcome To My Funeral
3. Forever One
4. Heaven's Veins
5. My Life
6. Nayana
7. Sanctuary
8. Lover Of The Beloved
9. No Rest For The Wicked
10. Aria Of Karmika
Die Kanadier KOBRA AND THE LOTUS hätten ohne Frage das Zeug dazu, zu den richtig guten Female-Fronted-Metal-Bands zu zählen. Sängerin Kobra Page hat dank Gesangsausbildung ordentlich Schmackes in den Stimmbändern, und die Instrumental-Fraktion deutet immer wieder an, dass sie bei den Achtziger-Metal-Acts im Allgemeinen und den US-amerikanischen Vertretern der Szene wie Chastain, Vicious Rumors oder Iced Earth im Besonderen ziemlich gut zugehört hat. Allerdings killt der vollkommen überambitioniert auf zeitgemäß getrimmte, künstliche Plastiksound den ursprünglichen Metal-Spirit nahezu komplett, und auch bei den Harmonien und Arrangements findet sich immer wieder zu viel Kitsch und Pathos, was man bei weiblichen Vocals in erster Linie mit Bands wie (frühen) Evanescence oder Lacuna Coil verbindet, auch wenn die Kanadier nahezu ohne Keyboards auskommen. Unterm Strich ergibt das ein „So gerade noch okay!" ziemlich knapp vor „Braucht kein Schwein!".(ROCK HARD 6 / 10)


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