
Release Info: 1980 - Polydor - Live
Band Info: England - 1979 - Heavy Metal
Bewertung: 6
Bewertung: 6
2. Lay Down
3. Walking The Distance
4. Glastonbury Massacre
5. Danger U.X.B.
6. The Witch Of Berkeley
7. Last Stand
8. The Romp
9. The King Is Dead
Im Bezug auf das Album *The Witch Of Berkeley* habe ich in den letzten 25 Jahren alle möglichen Titulierungen gehört. Es wurde als Meisterwerk bezeichnet oder gar als Meilenstein tituliert. Beide Bezeichnungen halte ich für ein Stück weit übertrieben, vor allem weil Ende der 1980er Jahre kaum noch jemand die Scheibe oder die Bandmitglieder kannte. Ich persönlich würde die Scheibe eher als vergessenes Juwel bezeichnen.
A II Z's *The Witch Of Berkeley* erschien erstmals im Oktober 1980 und wurde in der Besetzung Dave Owens (vocals), Gary Owens (guitar), Cam Campbell (bass) und Karl Reti (drums) eingespielt. Gegen alle Gewohnheiten handelt es sich bei diesem Debüt-Album um eine Live-Scheibe. Und zwar um das Paradebeispiel eines treibenden Live-Werkes, daß stark schwitzend aufgezeichnet wurde. Die Band gibt alles und hat mit den neun Original-Songs die besten Argumente auf ihrer Seite - Heavy Metal ohne Schnick-Schnack und ohne die Barrieren eines Studios.
Herauspicken muß man keinen der neun Tracks, was bei der durchgehend hohen Qualität der Songs auch kein Wunder darstellt. Dazu gesellen sich präzise handwerkliche Fingerfertigkeiten und ein verdammt gutes Songwriting. Die rohe Energie des Konzertes ist immer noch spärbar und macht Songs wie *Fun After Midnight*, *Glastonbury Massacre*, *Witch Of Berkeley* oder *The Romp* noch immer zu einem handfesten Vergnügen.
Die Edition von Krescendo-Records packt dazu zehn weitere Songs auf eine Doppel-CD. Enthalten sind fünf Stücke die 1981 auf Singles veröffentlicht wurden. Besonders *Treason* halte ich für ein weiteres Highlight, sowie *Valhalla Force* und *Ringside Seat*, die zwar nicht ganz die Power der Live-Songs aufweisen, aber dafür mit gutem Spielwitz punkten. Ein Erfolg wollte sich scheinbar aber nicht einstellen und so kann der kurze Mitschnitt *BBC Live in Concert* auf CD 2, mit neuer Rhymus-Sektion, durchaus als letztes Lebenszeichen der Band gewertet werden.
Hier werden nochmals die Stücke *The Witch Of Berkeley*, *Walk In Distance* und *Danger U.X.B.* zum besten gegeben, genauso wie die beiden neuen Stücke *S.O.S.* und *Rest In Peace*, die erahnen lassen, was von A II Z noch hätte kommen können. Gary Owens Ausstieg 1982 besiegelte das Ende der Truppe, die zwar versuchte mit dem neuem Namen Aurora weiterzumachen, aber sich nach einer Single unwiederbringlich auflöste, als Polydor den Plattenvertrag kündigte. Die Musiker verschwanden schließlich fast alle im luftleeren Raum. Einzig Kurzzeitschlagzeuger Simon Wright konnte sich einen Namen machen. Er war zur Stelle als z.B. AC/DC oder Dio den Platz hinter der Schießbude neu besetzen mußten... (AMAZON)
Im Bezug auf das Album *The Witch Of Berkeley* habe ich in den letzten 25 Jahren alle möglichen Titulierungen gehört. Es wurde als Meisterwerk bezeichnet oder gar als Meilenstein tituliert. Beide Bezeichnungen halte ich für ein Stück weit übertrieben, vor allem weil Ende der 1980er Jahre kaum noch jemand die Scheibe oder die Bandmitglieder kannte. Ich persönlich würde die Scheibe eher als vergessenes Juwel bezeichnen.
A II Z's *The Witch Of Berkeley* erschien erstmals im Oktober 1980 und wurde in der Besetzung Dave Owens (vocals), Gary Owens (guitar), Cam Campbell (bass) und Karl Reti (drums) eingespielt. Gegen alle Gewohnheiten handelt es sich bei diesem Debüt-Album um eine Live-Scheibe. Und zwar um das Paradebeispiel eines treibenden Live-Werkes, daß stark schwitzend aufgezeichnet wurde. Die Band gibt alles und hat mit den neun Original-Songs die besten Argumente auf ihrer Seite - Heavy Metal ohne Schnick-Schnack und ohne die Barrieren eines Studios.
Herauspicken muß man keinen der neun Tracks, was bei der durchgehend hohen Qualität der Songs auch kein Wunder darstellt. Dazu gesellen sich präzise handwerkliche Fingerfertigkeiten und ein verdammt gutes Songwriting. Die rohe Energie des Konzertes ist immer noch spärbar und macht Songs wie *Fun After Midnight*, *Glastonbury Massacre*, *Witch Of Berkeley* oder *The Romp* noch immer zu einem handfesten Vergnügen.
Die Edition von Krescendo-Records packt dazu zehn weitere Songs auf eine Doppel-CD. Enthalten sind fünf Stücke die 1981 auf Singles veröffentlicht wurden. Besonders *Treason* halte ich für ein weiteres Highlight, sowie *Valhalla Force* und *Ringside Seat*, die zwar nicht ganz die Power der Live-Songs aufweisen, aber dafür mit gutem Spielwitz punkten. Ein Erfolg wollte sich scheinbar aber nicht einstellen und so kann der kurze Mitschnitt *BBC Live in Concert* auf CD 2, mit neuer Rhymus-Sektion, durchaus als letztes Lebenszeichen der Band gewertet werden.
Hier werden nochmals die Stücke *The Witch Of Berkeley*, *Walk In Distance* und *Danger U.X.B.* zum besten gegeben, genauso wie die beiden neuen Stücke *S.O.S.* und *Rest In Peace*, die erahnen lassen, was von A II Z noch hätte kommen können. Gary Owens Ausstieg 1982 besiegelte das Ende der Truppe, die zwar versuchte mit dem neuem Namen Aurora weiterzumachen, aber sich nach einer Single unwiederbringlich auflöste, als Polydor den Plattenvertrag kündigte. Die Musiker verschwanden schließlich fast alle im luftleeren Raum. Einzig Kurzzeitschlagzeuger Simon Wright konnte sich einen Namen machen. Er war zur Stelle als z.B. AC/DC oder Dio den Platz hinter der Schießbude neu besetzen mußten... (AMAZON)

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