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AC/DC - Back in Black



Release Info: 1980 - ATCO - Full Length
Band Info: Australien - 1973 - Hard Rock
Bewertung: 10


Songs:

1. Hells Bells
2. Shoot To Thrill
3. What Do You Do For Money Honey
4. Given The Dog A Bone
5. Let Me Put My Love Into You
6. Back In Black
7. You Shook Me All Night Long
8. Have A Drink On Me
9. Shake A Leg
10. Rock And Roll Ain't Noise Pollution
"Back In Black" ist ohne Zweifel das schwierigste Album in der Karriere von AC/DC gewesen, denn es wurde von einem tragischen Ereignis überschattet, welches am 19. Februar 1980 passierte. Ein total betrunkener Ronald Belford Scott (besser bekannt als Bon Scott) war nach einer durchzechten Nacht an seinem eigenen Erbrochenen erstickt. Das war nicht nur ein totaler Schock für Band und Fans, insbesondere der Band selbst kamen erhebliche Zweifel, ob sie weitermachen oder AC/DC zu den Akten legen sollten.

Sie entschieden sich im Endeffekt doch recht schnell, "im Sinne des Verstorbenen" weiterzumachen. Und dabei ist nicht nur ein Meisterwerk herausgekommen, sondern eben auch das mit Abstand meistverkaufte AC/DC-Album aller Zeiten. Außerdem haben die Australier auf "Back In Black" das Kunststück fertig gebracht, dass gleich mehrere Stücke dieses Rundlings in die Rock-Geschichte eingingen. Besonders vier Songs - 'Hells Bells', 'Shoot To Thrill', 'Back In Black' und 'You Shook Me All Night Long' - standen für diese "Jetzt erst recht"-Stimmung nach dem Tod ihres Frontmannes. Mit Ausnahme von 'Shoot To Thrill' (das mir persönlich allerdings ausnehmend gut gefällt) nämlich allesamt Klassiker der Bandgeschichte, die in einem Atemzug mit 'Let There Be Rock', 'Highway To Hell', 'T.N.T.' und 'For Those About To Rock' genannt werden und auf jedem Konzert zur festen Größe zählen. Die restlichen sechs Songs stehen dem meiner Meinung nach qualitativ ein kleines Stückchen nach, auch wenn z.B. 'Rock'n'Roll Ain't Noise Pollution' immer mal wieder live gespielt wird und auch 'Shake A Leg' oder 'Given The Dog A Bone' seltsame Zuckungen am ganzen Körper hervorrufen.

Trotz allem repräsentiert diese Scheibe keine Trauer oder Enttäuschung, wie man es ja unter Umständen vermuten könnte, sondern bietet erfrischend gradlinigen Hard Rock. Sogar der Witz in den Texten ging den Jungs nicht verloren, man denke nur an den Song 'Given The Dog A Bone' ("Oh, she's blowing me crazy...she's using her head again, I was just givin' the dog a bone" - Ferkels!). Ich habe wirklich den allergrößten Respekt davor, wie AC/DC den unfreiwilligen Abgang von Bon Scott verarbeitet haben. Die Musik spricht hier die deutlichste Sprache. Bon Scott wird niemals in Vergessenheit geraten und wenn er dieses Album irgendwo da oben oder da unten oder wo auch immer er sich seitdem so rumgetrieben hat, gehört hat - es wird ihm gefallen haben. Und nicht zu vergessen ist auch die Leistung von Brian Johnson (ex-GEORDIE), der seinem Vorgänger wirklich alle Ehre macht und ein würdiger Nachfolger ist, auch wenn es eine Weile brauchte, bis er bei den Fans wirklich als ebendieser akzeptiert wurde.




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