1. Intro
2. Eat The Rich
3. Get A Grip
4. Fever
5. Livin' On The Edge
6. Flesh
7. Walk On Down
8. Shut Up And Dance
9. Cryin'
10. Gotta Love It
11. Crazy
12. Line Up
13. Can't Stop Messin'
14. Amazing
15. Boogie Man
Wie der marsmännchengrüne Kollege Klemm in der letzten Ausgabe bereitsberichtete, haben AEROSMITH auch mit ihrem insgesamt elften Studio-Output "Get A Grip" nichts von ihrer Intensität und Qualität eingebüßt. Man braucht im Gegensatz zu "Permanent Vacation" und "Pump" nur ein wenig mehr Zeit, um sich an das längst nicht so zugängliche Songmaterial zu gewöhnen. Aber wie heißt es da in einem Sprichwort: Was lange währt, wird endlich gut. Daran halten sich auch AEROSMITH, denn annähernd vier Jahre sind seit dem Release von "Pump" vergangen. Im ersten Durchgang hat man also zunächst Schwierigkeiten, sich mit den zumeist komplexeren und härteren Songs vertraut zu machen, doch mit jedem weiteren Durchlauf wird das Grinsen breiter. AEROSMITH '93 legen das Hauptaugenmerk eindeutig auf das komplette Album und nicht, wie viele Kollegen, auf MTV-taugliche Singles. Aber selbst die hat man schon recht bald ausfindig gemacht: Neben der ersten Auskoppelung 'Livin' On The Edge' scheinen besonders die drei Balladen 'Cryin'', 'Crazy' und 'Amazing', die Boogie-Nummer 'Fever' sowie 'Shut Up And Dance' als zukünftige Hitaspiranten geradezu prädestiniert, Das übrige Songmaterial, allen voran die beiden heftigen Opener 'Eat The Rich' und 'Get A Grip', braucht schon eine längere Gewöhnungsphase, als man beispielsweise für 'Love In An Elevator', 'Heart's Done Time' oder 'Dude' aufwenden mußte. Bleibt abschließend nur noch zu klären, wie es mit AEROSMITH' Verbindung zu lauwarmem Gyros steht. Guten Appetit. (ROCK HARD 9,5 / 10)

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