1. Enter
2. Come
3. Boundaries Are Open
4. Living Shields
5. Being Everyone
6. Attendance
7. Free Of Doubt
8. Only Everything
9. Strong
10. Face Your Demons
11. Forever
Keine Frage: AFTER FOREVER waren schon immer eine gute Band und mit Sicherheit eine der besten und außergewöhnlichsten im Bereich Gothic Metal, der mit männlich-bösem/weiblich-klarem Duettgesang arbeitet. Dass nach dem dezent überinszenierten „Invisible Circles" aber ein derartiger Kracher von einem Album folgen würde, hätte zumindest ich ihnen nicht unbedingt zugetraut. „Remagine" ist straighter, schlüssiger und viel eingängiger als sein Vorgänger, dabei mindestens so abwechslungsreich. Die wichtigsten Trademarks sind erhalten geblieben: Immer noch sind die Holländer auf sehr hohem technischem Niveau unterwegs, arrangieren mit Chören, Streichern und Klavierpassagen aufwändig, aber nie überladen, und nach wie vor gehört der nur noch selten klassische Gänsehautgesang von Floor Jansen, die 90 Prozent der Vokalarbeit übernimmt und sich dabei förmlich selbst übertrifft, zum Besten, was die harte Musikszene in diesem Bereich zu bieten hat. Ob nun das brillante Mini-Epos ´Only Everything´, straighte Rocker wie ´Boundaries Are Open´ oder ein die Grenze zum melodischen Black- und Death Metal deutlich überschreitender Brecher wie ´No Control´ - hier ist wirklich jeder Song ein Volltreffer und Lehrstück hymnischer, dunkel-bombastischer Metal-Kompositionskunst. Einzig ein etwas atmosphärischeres Artwork hätte es dann doch sein dürfen. (ROCK HARD 9 / 10)


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