1. Leave Everything Behind
2. Hunger
3. 1.000.000 Lightyears
4. Automatic
5. My Transition
6. Amaranthine
7. Rain
8. Call Out My Name
9. Enter The Maze
10. Director's Cut
11. Act Of Desperation
12. Serendipity
Wenn sich ein Plattenfirmen-Info wie im Falle AMARANTHE erdreistet, jeden, der an der Klasse der beworbenen Band zweifelt, als Idiot zu bezeichnen, sollte man skeptisch werden. Das riecht nach Verzweiflung. Als musikalische Referenzen werden In Flames, Abba und der Pop-Produzent Max Martin genannt, Sinn macht nur Letzterer. Wären Songs wie ´Automatic´ oder ´1.000.000 Light Years´ nämlich nicht mit Möchtegern-Soilwork-Gitarren, ein paar Schwedentod-Melodien und Gegrunze aufgepumpt, sie könnten von jedem beliebigen Superstar-Sternchen verkauft werden. Dieses Debüt besteht aus nichts als vorhersehbaren Popformeln, von einem kompetent trällernden Gesangsduo zweckmäßig intoniert und so professionell wie steril produziert. Das bedeutet nicht, dass man es bei akutem Hookline-Entzug nicht gewinnbringend auflegen könnte, es bedeutet allerdings schon, dass dieses Album weniger Seele hat als ein kaputter Kühlschrank. (ROCK HARD 5,5 / 10)
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