1. Into The Dark Past
2. I'll Come Back
3. Legions Of Destruction
4. Gambler
5. Fighter's Return
6. Atomic Roar
7. Victims Of Madness
8. Marching For Revenge
ANGEL DUST sind für mich neben Rage und Helloween Deutschlands Speed-Hoffnung Nummer eins! Die sieben überlangen Songs auf "Into The Dark Past" übertreffen meine recht hohen Erwartungen nach dem "Marching For Revenge"-Demo und dürften bei allen Exodus-, Old-Metallica- und Agent Steel-Fans voll einschlagen! Besonders die abwechslungsreiche, von vielen gekonnten (!) Breaks geprägte Gitarrenarbeit (Andreas Lohrum, Roman Keymer) überzeugt auf ganzer Linie und erreicht vor allem im Rhythmusbereich nicht selten Hammett/Hetfield-Niveau! (Schon das vierte Ausrufezeichen - ich gerate ins Schwärmen! Und noch eins...) Auch der Rhythmusteppich, gebrettert ("geknüpft" wäre wohl zu zahm) von Frank Banks (b.) und Dirk Asmuth (dr.), kann sich hören lassen und übersteigt locker deutsches Durchschnittsniveau. Letzter Baustein im Erfolgskonzept der Dortmunder ist die druckvolle, klare Produktion, die den fast schon ultraschnellen Songs einiges an zusätzlicher Power und Transparenz verleiht. Einen Minuspunkt gibt's allerdings dennoch: Romans Stimme klingt zu monoton und Death Metal-mäßig, obwohl auch hier das Mittelmaß noch erreicht wird. Schlau wie sie sind, haben ANGEL DUST ihr Problem aber bereits erkannt und sich mit Jörg Weiß einen fünften Mann zugelegt, dessen Gesangsstil laut Aussage der Band zwischen John Cyriis und Rob Halford liegt. Ich bin gespannt und gebe vorerst eine 8,5 mit Aufwärtstrend. (ROCK HARD 8,5 / 10)


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