1. Deadly Weapons
2. Red Skies
3. Phase To Phase
4. Man Made Machines
5. After Time
6. Death Of A Dream
7. Blue Flames
8. Tales
9. The Blade
10. European
11. Such Is Life
12. Once Again
ANVIL CHORUS, die bereits 1980 gegründete San-Francisco-Band, die später u.a. Heathen- und Metal-Church-Mitglieder gestellt hat, sind seit ihrer 1982er 7"-Single „Blondes In Black" eine kleine Legende, haben es in den Achtzigern aber nie zu Full-length-Ehren gebracht. „The Killing Sun" ändert diesen Umstand endlich: Sämtliche Songs stammen von alten Demos, wurden aber komplett neu (und etwas zurückhaltender) eingespielt. Am besten klingt der reaktivierte Vierer immer dann, wenn er sich auf seine NWOBHM-Roots konzentriert und straight zur Sache geht (´Deadly Weapons´, ´Phase To Phase´). Weniger gelungen sind dagegen diverse ausufernde Progrock-Ausflüge, die die Band etwas in die Nähe von Truppen wie Saracen, Shiva oder Trespass rücken, ANVIL CHORUS aber irgendwie nicht so recht zu Gesicht stehen: Vor allem einige sehr krumme Gesangslinien ziehen Tracks wie ´Death Of A Dream´ oder ´Tales´ deutlich nach unten und manövrieren das Album trotz seiner Vorzüge letztendlich aus Pflichtkauf-Regionen. (ROCK HARD 7 / 10)


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