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Anvil - Plenty Of Power




Release Info: 2000 - Massacre - Full Length
Band Info: Kanada - 1978 - Heavy Metal
Bewertung: 7,5         


Songs:


1. Plenty Of Power
2. Groove Science
3. Ball Of Fire
4. The Creep
5. Computer Drone
6. Beat The Law
7. Pro Wrestling
8. Siren Of The Sea
9. Disgruntled
10. Real Metal
11. Dirty Dorothy

Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin ein ANVIL-Fan der ersten Stunde und habe für die Japan-CD-Importe der beiden Klassiker "Metal On Metal" und "Forged In Fire" seinerzeit horrende Summen bezahlt. Trotzdem warne ich davor, sich diese Scheibe "bedenkenlos" zuzulegen, denn diese Einschätzung von Herrn Schäfer halte ich für grob fahrlässig. Statt Phrasengedresche und pubertärer Textzitate ist angesichts dieser erschreckend schwachen Vorstellung nämlich konstruktive Kritik wesentlich angebrachter - allen voran für das von ihm unverständlicherweise verschwiegene 'Enter Sandman'-Plagiat 'Beat The Law', bei dem Riff und Leads fast 1:1 übernommen wurden. Peinlich, peinlich... Die völlig uninspirierten und zudem von Lips jämmerlich gesungenen 'Computer Drone', 'Pro Wrestling' und 'Disgruntled' sind ebenfalls ein kreativer Offenbarungseid, der sich selbst mit dem Old School-Argument, dass "Balladen und Keyboards fehlen", nicht schön reden lässt. "Voll ins Mett" hauen lediglich 'Ball Of Fire' und der Titeltrack, jedoch nicht das bestenfalls durchschnittliche 'Groove Science' oder gar der abgetakelte Rock'n'Roller 'The Creep'. ANVIL waren bereits auf ihren letzten Scheiben einiges von früheren Glanztaten entfernt, doch mit "Plenty Of Bullshit" sind sie endgültig am Tiefpunkt angekommen. Das kritiklose Abfeiern alter Helden, die bestenfalls noch mit halber Kraft ihrer Rente entgegen schnaufen, wird von einigen Kollegen schon viel zu lange betrieben. Damit muss langsam mal Schluss sein!(ROCK HARD 5,5 /10)
Anvil - Photo


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