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Anvil - Plugged In Permanent




Release Info: 1996 - Massacre - Full Length
Band Info: Kanada - 1978 - Heavy Metal
Bewertung: 7        


Songs:


1. Racial Hostality
2. Doctor Kevorkian
3. Smokin' Green
4. Destinied For Doom
5. Killer Hill
6. Face Pull
7. I'm Trying To Sleep
8. Five Knuckle Shuffle
9. Truth Or Consequence
10. Guilty

Endlich ist sie da! Die von mir am meisten erwartete Platte des Jahres. Seit '94 macht diverses neues Material der kanadischen Holzfäller die Runde und treibt mich konstant in den Wahnsinn. Immerhin kündeten Songtitel wie 'Racial Hostility', 'Smokin' Green' und das phänomenale, mit dem wohl coolsten Thrash-Riff seit Slayers 'Angel Of Death' ausgestattete 'Dr. Kevorkian' von einem potentiellen Metal-Meilenstein, der nun komplett vorliegt. Was soll ich sagen? Das Warten hat sich zweifellos gelohnt, denn ANVIL haben das bisher härteste und schnellste Scheibchen in ihrer langjährigen History eingeprügelt. Da scheint sich im Vergleich zu Acts wie Metallica und Slayer eine umgekehrte Entwicklung anzubahnen. Soll mir nur recht sein. So gesehen, macht der Albumtitel Sinn, denn hier wird gehobelt und geschrubbt, daß es ein wahre Freude ist. Die megageilen Riffs und Soli sowie furztrockenen, typischen Vocals von Mainman Lips versetzen mich in pure Ekstase, während Rob Reiner erneut den Beweis antritt, daß er einer der besten Fellgerber unter der Sonne ist. An Höhepunkten mangelt es dem Album nicht. Neben den bereits erwähnten Soon-to-be-Classix seien an dieser Stelle noch das tonnenschwere 'Guilty' sowie die beiden straighten Nackenbrecher 'Truth Or Consequence' und 'Face Pull' hervorgehoben. Zwei, drei etwas zu simpel gestrickte Nümmerchen verhindern zwar die Höchstnote, aber das macht Kohl, äh, den Kohl auch nicht fett. Obwohl man fast ständig aufs Gas und damit in Sachen Abwechslung etwas auf der Stelle tritt - "Metal On Metal" und "Forged In Fire" bleiben eh unerreicht -, ist "Plugged In Permanent" ein kraftvolles und typisches Produkt seiner Zeit geworden: Hart, schnell und ehrlich. Da fällt selbst der Abgang von Sebastian Marino, den sich Overkill geangelt haben, nicht mehr ins Gewicht, zumal das Ergebnis selbst deren starkes neues Opus in den Schatten stellt. Sounds like metal heaven to me. Kaufzwang!(ROCK HARD 9 /10)
Anvil - Photo


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