1. Enter The Machine
2. Taking Back My Soul
3. Nemesis
4. My Apocalypse
5. Carry The Cross
6. I Am Legend / Out For Blood
7. Skeleton Dance
8. Hybrids Of Steel
9. Mechanic God Creation
10. Machtkampf
11. Slaves Of Yesterday
Man kann es nicht oft genug sagen, und deshalb steht diese nicht neue Feststellung hier auch ganz am Anfang: Was ARCH ENEMYs Gitarrengespann Michael und Christopher Amott (Letzterer ist mittlerweile ja leider ausgestiegen) zu leisten im Stande ist, raubt einem auch auf Album Nummer sechs den kläglichen Restverstand. Die Klampfen killen auf „Doomsday Machine" restlos alles und degradieren sowohl bei den Riffs als auch bei den schier famosen Soli die fast komplette Melodic-Death-Konkurrenz mal wieder zu austauschbarem Kanonenfutter. Kawumm - die Amotts ham´s halt drauf! Das gilt im Übrigen auch für das Songwriting: Wenn ein höchst eingängiges, dabei trotzdem integres und nicht wie am Reißbrett komponiert wirkendes Stück wie ´Nemesis´ der Truppe nicht endgültig den Durchbruch auf breitester Ebene beschert, klappt´s wohl nie mehr. Überhaupt tönt „Doomsday Machine" - ohne an Härte eingebüßt zu haben - wieder eine Spur eingängiger als der genauso gute Vorgänger „Anthems Of Rebellion", wobei die Breaks nicht wirklich weniger geworden sind, sondern lediglich - zumindest für das Mainstream-Publikum - zugänglicher und versteckter erscheinen. Über allem thront selbstbewusster denn je Angela Gossow, deren fieses Gekeife mittlerweile zum Trademark geworden ist und die ihre Stimme zudem abwechslungsreicher denn je zum Einsatz bringt. Melodic fuckin´ Death Metal zwischen Massen-Appeal, Zeitgeist sowie böser und progressiver Back-to-the-roots-Ballerei (´I Am Legend/Out For Blood´ - Killer!), perfekt in Szene gesetzt von Rickard Bengtsson (Produktion) und - natürlich - Andy Sneap (Mix). Schade nur, dass zumindest hinten raus zwei, drei Songs ein wenig unspektakulär vorbeirauschen...(ROCK HARD 8,5 / 10)


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