1. Tempore Nihil Sanat (Prelude In F Minor)
2. Never Forgive, Never Forget
3. War Eternal
4. As The Pages Burn
5. No More Regrets
6. You Will Know My Name
7. Graveyard Of Dreams
8. Stolen Life
9. Time Is Back
10 On And On
11. Avalanche
12. Down To Nothing
13. Not Long For This World
Das gut einminütige, sich dramatisch aufbauende Intro hat was von einem Film-Score, danach beantwortet die für Angela Gossow eingestiegene Alissa White-Gluz die wohl drängendste Frage aller ARCH ENEMY-Fans: Ja, sie kann die Schuhe ihrer Vorgängerin füllen und versucht erst gar nicht, diese zu kopieren. Stattdessen kreischdeibelt sie sich mit nicht ganz so tiefer Stimme wie Frau Gossow durch die Songs ihres Debüts und macht dabei eine mehr als ordentliche Figur. Und auch Nick Cordle, der an der Gitarre Michael Amotts jüngeren Bruder Christopher abgelöst hat, präsentiert sich spieltechnisch auf höchstem Niveau, fügt sich perfekt in die Band ein und dürfte einen großen Anteil am hörbaren Enthusiasmus von Michael haben. Der brilliert mehr denn je mit neoklassischen Leads (´No More Regrets´!), die sogar an Yngwie Malmsteens große Tage erinnern, und schafft es noch so ganz nebenbei, dem knallharten Songmaterial Eingängigkeit und große Melodien zu spendieren. Das packend strukturierte ´You Will Know My Name´, die orchestrierten ´Time Is Black´ und ´Avalanche´ und der Titeltrack zählen zu den Höhepunkten einer erstklassigen, von Jens Bogren (Paradise Lost, Opeth, Kreator) gemixten und gemasterten Scheibe, die mit dem Instrumental ´Not Long For This World´ ausklingt und auch beim x-ten Durchlauf neue Details offenbart. Das ist neben der durchgehenden Qualität des Albums die wohl größte Leistung der Band. (ROCK HARD 8 / 10)


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