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Astral Doors - Notes From The Shadows



Release Info: 2014 - Metalville - Full Length
Band Info: Schweden - 2002 - Power Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. The Last Temptation Of Christ
2. Disciples Of The Dragon Lord
3. Wailing Wall
4. Shadowchaser
5. Die Alone
6. Hoodoo Ceremony
7. Southern Conjuration
8. Walker The Stalker
9. Desert Nights
10. In The Name Of Rock
11. Confessions

ASTRAL DOORS haben immerhin schon sechs Longplayer auf dem Buckel. Die erfahrenen Heavy-Rocker pendeln wie auf dem Vorgänger „Jerusalem" stilistisch zwischen Heavy Metal und Hardrock, Judas Priest und Dio, und auch an der Qualität der Darbietungen werden sich diesmal die Geister scheiden. Die Schweden gehen äußerst akribisch und mit viel Liebe zum Detail vor. Die Produktion klingt fett und professionell, die mystisch angehauchten Texte transportieren ebenfalls eine Ernsthaftigkeit, wie man sie von einigen großen Heavy-Rock-Alben kennt. Was ASTRAL DOORS allerdings fehlt, ist ein bisschen Feuer, Spaß, Vibe, Lockerheit oder wie man das auch immer ausdrücken mag. Ein Riff für die Ewigkeit, das aus der Hüfte geschossen wurde, ein markerschütternder Schrei aus dem Bauch oder ein Mörder-Groove aus dem Proberaum... Für meine Begriffe klingen ASTRAL DOORS sehr angestrengt und Welten von den oben genannten Originalen entfernt, aber Genre-Fans machen sicher keinen Fehler, wenn sie in „Notes From The Shadows" zumindest mal reinhören. Am besten klingt der Fünfer, wenn er die 08/15-Pfade verlässt und im mittleren Teil des Albums eine Kirchenorgel oder cleane Gitarren erklingen lässt. Derlei überraschende Einfälle gibt es aber zu wenige. (ROCK HARD 6 / 10)





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