1. The Descending
2. Infernal Angel
3. Blind Leading The Blind
4. Don't Hide Your Eyes
5. Far From Heaven
6. Abandoned
7. Children Forlorn
8. Death Denied
9. Blackout
10. Northern Sky
Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass es so weit kommen würde. Hatten die fünf Schweden 2001 unter dem Namen Powerage noch ein durchschnittliches Demo abgeliefert, konnten sie wenige Monate später mit der ersten Demo-CD unter dem Namen AXENSTAR deutliche Fortschritte machen. Zwar klaute man damals noch alles, was nicht niet- und nagelfest, dafür aber heavy, schnell und melodisch war; doch das Songmaterial klang stimmig. Ähnliches galt für das 2002er Debüt „Perpetual Twilight", und aus diesem Grund hat mich der Nachfolger „Far From Heaven" förmlich aus den Socken geworfen. Gerade mal zweieinhalb Jahre nach dem wackligen Beginn liefern die Schweden ein Album ab, das sich spontan als Kandidat für meine Top Ten 2003 empfohlen hat. Zwar pflegen AXENSTAR nach wie vor eine gute stilistische Nachbarschaftsbeziehung zu Bands wie Hammerfall, Stratovarius oder Blind Guardian; ein Kopierverdacht ersten Grades kommt anno 2003 jedoch nicht mehr auf. Vor allem sind die Songs allesamt Volltreffer, und solch hochwertiger, hymnenhafter Schwedenstahl wie ´Blind Leading The Blind´, ´Far From Heaven´ oder ´Death Denied´ sollte auch euch überzeugen. Ich habe keine andere Wahl, als „Far From Heaven" in höchste Punkteregionen einzuordnen, denn die Vorabversion rotiert schon seit etlichen Wochen bei mir, und meine Begeisterung steigt von Mal zu Mal. Und ich werde um keinen Punkt abweichen - ganz gleich, mit wie vielen Minuskritiken ich jetzt überzogen werde! (Okay, Stefan, du hast gewonnen. - Red.) (ROCK HARD 7,5 / 10)


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