1. Starlight
2. Breaker
3. Run If You Can
4. Can't Stand The Night
5. Son Of A Bitch
6. Burning
7. Feelings
8. Midnight Highway
9. Breaking Up Again
10. Down And Out
Als ACCEPT 1981 ihr drittes Album Breaker veröffentlichten, setzten sie damit neue Maßstäbe in puncto Härte. Niemals zuvor hatte man derart schneidende Gitarren gehört (Maiden, Priest und selbst Motörhead klangen vergleichsweise harmlos), und niemand hatte ein solch durchdringendes Reibeisenorgan wie Udo Dirkschneider. Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, als sich diese Scheibe zum ersten Mal auf meinem Plattenteller drehte: Das Riff des genialen Openers ´Starlight´ fräste mir förmlich die Schädeldecke weg, Udos Wahnsinnsschreie gingen mir durch Mark und Bein, die klassisch angehauchten, melodiösen Soli des sträflich unterbewerteten Wolf Hoffmann sorgten für Gänsehaut, und das Songwriting war das bis dato ausgefeilteste und kompromissloseste in der explodierenden deutschen Szene. Vergleichen konnte man Accept - wenn überhaupt - nur mit internationalen Vorreitern wie Judas Priest oder Saxon, deren Niveau ACCEPT mit Breaker locker erreichten.
Auch wenn Restless And Wild gemeinhin als NOCH stärker gilt, ist Breaker mein persönliches Lieblingsalbum von ACCEPT, weil hier kein einziger schwacher Song enthalten ist und die gesamte Band unheimlich energisch und hungrig klingt. ´Starlight´, ´Breaker´, ´Run If You Can´, ´Son Of A Bitch´ (das für den amerikanischen Markt zensiert werden musste), ´Burning´, ´Feelings´ oder ´Down And Out´ drückten genau das Lebensgefühl jener Zeit aus und treffen auch heute noch hundertprozentig ins Schwarze. Dass sich ACCEPT mit diesem Oberhammer an die Spitze der europäischen Metal-Szene katapultierten und sogar in England Lobeshymnen einfuhren, versteht sich von selbst. (ROCK HARD 9 / 10)

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