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Battle Beast - Steel




Release Info: 2011 - Nuclear Blast - Full Length
Band Info: Finnland - 2011 - Power Metal
Bewertung: 8,5   


Songs:

1. Enter The Metal World
2. Armageddon Clan
3. The Band Of The Hawk
4. Justice And Metal
5. Steel
6. Die-Hard Warrior
7. Cyberspace
8. Show Me How To Die
9. Savage And Saint
10. Iron Hand
11. Victory
12. Stay Black

Metal mit Frauengesang - in diesem Falle aber gottlob kein „Opern-Metal" mit nervtötendem Gejaule, sondern tatsächlich „richtiger" Heavy Metal mit einer ordentlichen Rockröhre. Ja, BATTLE BEAST-Sängerin Nitte Valo hat eine kraftvolle Stimme, die mich an eine gewisse Anny Wichardt einer deutschen Metal-Kapelle namens Rough erinnert. Oder auch an Ann Boleyn von Hellion. Jedenfalls mit ordentlich Dreck auf den Stimmbändern. Manchmal indes auch zu viel davon. Madame Nitte besitzt so was wie eine zweite Stimme, die sie gelegentlich einsetzt, und die klingt dann wie Nightwishs Marco Hietala auf Speed. Oder wie Mark Tornillo mit Lungenentzündung. Geschmackssache halt. Wie auch die Songs, die schon im klassischen Heavy Metal verwurzelt sind. Hammerfall, Accept, Iron Maiden - das sind die Einflüsse, die man deutlich heraushört. Wenn die Keyboards zu stark eingesetzt werden (was leider öfters passiert), kann man auch schon mal an Lordi als Parallele denken. Somit ist „Steel" ein klassisches Love-it-or-hate-it-Ding. Es gibt hier einige wirklich starke Metal-Tracks zu entdecken, die freilich sehr glatt produziert wurden. So wie hier manches etwas konstruiert wirkt. Und trotzdem: Mir persönlich gefällt das meiste, was ich höre. Man darf gespannt sein, ob BATTLE BEAST zukünftig noch kommerzieller werden oder doch traditionsbewusster. (ROCK HARD 7,5 / 10)




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