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Beholder - Wish For Destruction


Release Info: 2002 - Dragonheart - Full Length
Band Info: Italien - 1998 - Power Metal
Bewertung: 7               


Songs:

1. Creation
2. Wish For Destruction
3. 7even
4. World Leaders
5. Beyond Science
6. Bleeding Town
7. Here Comes To Fire
8. Deadlock
9. Failure 617
10. Ultimate Elimination

Es gibt zwei Sorten von Alben, die beim Hören richtig wehtun: Die einen sind die durch und durch miesen, bei denen einem nach einem kurzen Verzweiflungslachen der Druck auf die Stop-Taste nicht im Mindesten schwer fällt. Die letzten CDs von Joachim Witt wären so ein Fall. Die weitaus schlimmeren sind jedoch solche, die eigentlich ganz klasse wären, gäbe es da nicht ein grausames Detail, das gute Alben in die öden Weiten des Mittelfelds abrutschen lässt oder sie gar ganz ungenießbar macht. Im Falle von BEHOLDER hört dieses Detail auf den Namen Patrick Wire, hält sich für ´nen Sänger und röchelt bzw. leiert ebenso schief wie dünn jede coole Melodie in Grund und Boden. Und davon gibt´s auf "Wish For Destruction" gar nicht mal so wenige, zumal Patrick sich die Vocals mit einer Dame namens Leanan Sidhe teilt, die ihren Job ziemlich ordentlich verrichtet und dem schnellen, mit zahlreichen coolen Breaks durchsetzten Metal in manch erleuchtetem Moment gar eine kleine Lacuna Coil-Schlagseite verpasst. Obwohl man ihnen ihre Herkunft durchaus anhört, rutschen die Italiener nur selten in die allzu kitschigen Bombastsphären vieler ihrer Landsleute ab und erinnern - wenn überhaupt - an etwas weniger eingängige Labyrinth. Nun mag es ja Leute geben, die gut darin sind, sich Nerv-Faktoren wie Mr. Wire "wegzuhören", oder im gesanglichen Bereich einfach etwas toleranter sind als ich. Die dürfen auf meine Wertung getrost noch mal einen Punkt draufrechnen und sollten das Album bei Gelegenheit mal antesten. (ROCK HARD 6 / 10)





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