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Black Sabbath - Dehumanizer




Release Info: 1992 - EMI - Full Length
Band Info: England - 1968 - Heavy Metal
Bewertung: 9


Songs:

1. Computer God
2. After All (The Dead)
3. TV Crimes
4. Letters From Earth
5. Master Of Insanity
6. Time Machine
7. Sins Of The Father
8. Too Late
9. I
10. Buried Alive

Trojan, Kupfer und Breuschl lagen mir schon seit Wochen in den Ohren und durchwühlten mindestens dreimal täglich die eingehende Post, um endlich zu wissen, wie die Paarung lommi/Dio anno '92 klingt. Und als das langersehnte Tape dann schließlich den Weg in die Redaktion fand, war das Geschrei groß: Jeder wollte das Teil zuerst hören - und alle waren vom Fleck weg begeistert. Zwar wäre es utopisch gewesen, einen Jahrhundertklassiker der Marke "Heaven & Hell" von BLACK SABBATH zu erwarten, aber den inzwischen leicht angegrauten Herren ist es zumindest gelungen, mit "Dehumanizer" das Hardrock-Album des Jahres zu veröffentlichen. Einen überzeugenden Vorgeschmack gab's ja schon mit dem Nackenfetzer 'Time Machine' vom "Wayne's World"-Sampler, der einen fast vergessen läßt, daß zwischen "Mob Rules" (der letzten SABBATH-Studio-LP mit Dio) und "Dehumanizer' immerhin elf Jahre liegen. Und in der Tat ist dieses neue Album wie eine Reise in die glorreiche Vergangenheit, als Riffgott lommi Meisterwerke wie 'Sign Of The Southern Cross', 'Neon Knights' oder 'Falling Off The Edge Of The World' aus dem Ärmel zauberte. Zwar versuchen BLACK SABBATH auf "Dehumanizer", bewußt an diese Perlen anzuknüpfen ('Too Late' beispielsweise geht als Nachfolger von 'Sign Of The Southern Cross' durch, und 'Time Machine' hätte auch neben 'Neon Knights' oder 'Mob Rules' bestehen können), aber sie geben sich dabei nie die Blöße, ihre eigenen Ideen zu offensichtlich zu klauen. Dio singt noch immer wie ein junger Gott und übertrifft locker seinen letzten Solo-Ausrutscher "Lock Up The Wolves", Iommi zeigt allen BLACK SABBATH-Jüngern dieser (Doom-)Welt, was man mit sechs Saiten wirklich anstellen kann, Geezer Butlers Bassläufe pumpen wie zu "Heaven & Hell"-Zeiten, und Vinnie Appice bearbeitet sein Drumkit mit einer Urgewalt und Präzision, die mehr als einmal an seinen Vorgänger Cozy Powell erinnert.Fazit: "Dehumanizer" ist das beste SABBATH-Album seit "Mob Rules" und geht nur deshalb knapp an der Höchstnote vorbei, weil ein Götterwerk wie "Heaven & Hell" nicht zu wiederholen ist.(ROCK HARD 9,5 / 10)




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