1. Intro
2. She-Wolf
3. Show Me What You Got
4. Move Your Body
5. She's Dangerous
6. To Be Young
7. Doing It
8. Bloon On Your Hands
9. Don't Stop
10. Carry On
11. Ride Into The Night
Auf dem Cover fliegt einem ein alter Pontiac Firebird entgegen, und die Farbgebung in Lila und Giftgrün ist nicht minder zum Davonlaufen. BLESSED BY A BROKEN HEART spielen mit jeder Menge Klischees, und wenn immer es ein „Das geht gar nicht!" gibt, dann verwursten sie es erst recht. Die konsequente Uncoolness und das bewusste Trampeln in sämtliche Fettnäpfchen entwickeln einen ganz eigenen Charme, der mich ruck, zuck gefangen genommen hat - erst mal kurz fremdgeschämt, dann gelacht und spätestens beim zweiten Refrain lauthals mitgesungen. Diese von GGGarth produzierten Kanadier sind völlig verrückt: Mal werden Emocore-Metal-Nummern im Stile von Bullet For My Valentine mit käsigen Synthies im Siebziger-Sound, ultra-kitschigen E-Drum-Wirbeln und infektiösen Glamrock-Refrains versehen (´She Wolf´, ´Show Me What You Got´), mal verbeugen sich die Keyboard-Themen tief vor „Beverly Hills Cop"-Komponist Harold Faltermeier (´Doing It´), und mal wird einem vermeintlich widersprüchlichen Genre wie Disco-Metal plötzlich Sinn verliehen (´Move Your Body´). Böse Growls, neckisches Händeklatschen und neoklassische Soli gehen genauso im selben Song (´Carry On´) wie eine Extra-Portion Sleaze-Rock und ein Halftime-Mosh-Break (´She´s Dangerous´). Das muss man gehört haben, um es zu glauben! Ich habe zwar durchaus Verständnis, wenn sich jemand mit Grausen abwendet, aber ganz ehrlich: So viel Spaß wie mit „Pedal To The Metal" habe ich schon lange mit keinem Album mehr gehabt! (ROCK HARD 9 / 10)


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