1. Hey God
2. Something For The Pain
3. This Ain't A Love Song
4. These Days
5. Lie To Me
6. Damned
7. My Guitar Lies Bleeding In My Arms
8. It's Hard To Letting You Go
9. Hearts Breaking Even
10. Something To Believe In
11. If That's What It Takes
12. Diamond Ring
Nach dem unglaublichen Erfolg von "Crossroads" - weltweit zwölf Millionen, alleine in Deutschland 1,5 davon - war zu erwarten, daß Bon Jovi auch bei senem neuen Album auf ruhigere Klänge setzt. Zu gut aufgegangen ist das Konzept, die Radiostationen flächendeckend mit Balladen zu überziehen. Daß New Jersey's Finest nach dem eher experimentell ausgefallenen Studioalbum "Keep The Faith" diesen Gdanken aber auf so drastische Art und Weise in die Tat umsetzen, überrascht. Zyniker werden "These Days" als gelungene EP mit einer Unmenge überflüssiger Bonus-Tracks bezeichnen - eine Klassifizierung, die man auch nach mehrmaligem Hören der Scheibe stehen lassen kann. So richtig fest setzten sich in den Ghörgängen lediglich der fulminante Opener 'Hey God', der von der eben absolvierten Stadiontour bekannt sein dürfte, das an Def Leppards 'Let's Get Rocked' erinnernde 'Something For The Pain' und die etwas kitschige Singleauskopplung 'This Ain't A Love Song'. Nach weiteren Durchläufen gehen auch das in bester Springsteen-Manier stehende Titelstück und das getragene 'Guitar Lies Bleeding In My Hands' als "gut" durch, aber dann? Belanglose Säuselsongs machen den Rest des Albums aus und präsentieren den Mann, dessen Name stets synonym für exzellente Melodoc Rock-Scheiben stand, in erschreckend schwacher Form. Wenn da der unglaubliche Erfolg mal nicht mit zunehmendem Ideenverlust und mangelnder Kreativität einhergeht. (ROCK HARD 5 / 10)


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