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Bon Jovi - What About Now




Release Info: 2013 - Island - Full Length
Band Info: USA - 1983 - Hard Rock
Bewertung: 6


Songs:

1. Because We Can
2. I'm With You
3. What About Now
4. Pictures Of You
5. Amen
6. That's What The Water Made Me
7. What's Left Of Me
8. Army Of One
9. Thick Is Thieves
10. Beautiful World
11. Room At The End Of The World
12. The Fighter

Man kann den Herren Jon Bon Jovi, Richie Sambora und Co. ihren seit dem "Bed Of Roses"-Hype stur verfolgten Herzschmerz-Pop-meets-Bubbles-Rock-Weg eigentlich nicht übel nehmen. Warum sollte man an irgendeiner Kreuzung abbiegen, wenn die Geradeaus-Schilder mit Millionen-Verkäufen und gefüllten Stadien locken?

Und so tuckern die amerikanischen Mainstream-Könige auch anno 2013 ohne Lenkrad über die Highways von New Jersey und hinterlassen dabei massenhaft gebrochene Herzen und aufgeweichte Tissue-Vorräte bei betagten Schwiegermüttern der Jahrgänge 1960 – 1970.

Der alte "Slippery When Wet"- und "New Jersey"-Lack ist schon seit Jahren ab. Worum es im Hause Bon Jovi seit mehr als zwei Dekaden eigentlich nur noch geht, ist die Hoffnung, dass sich keiner im Stadion irgendwann mal am Schopfe kratzt und lauthals in die Runde fragt, ob vielleicht noch jemand da draußen das Gefühl hat, dass sich das Schaffen der Herren auf der Bühne nur noch im Kreis dreht. Sollte dem nicht so sein, werden die Massen auch das zwölfte Studioalbum der Band uneingeschränkt abfeiern.

Der Grund dafür ist eine wiederholt massenkompatibel aufbereitete Melange aus aalglatten High End-Schunklern ("What About Now", "That's What The Water Made Me", "Beautiful World") und süffigen Schmalz-Arien ("Amen", "Thick As Thieves", "Room At The End Of The World", "The Fighter"), die alles auffährt, was dem gängigen 08/15-Poprock-Konsumenten lieb und teuer ist.

Trotz einem mit den Jahren immer kleiner werdenden Melodie-Haushalt, brauchen die Amerikaner keine lange Anlaufzeit um Gelegenheits-Musikliebhaber in ihren Bann zu ziehen. Kantenlos und auf Hochglanz poliert tischen die insgesamt zwölf neuen Songs ordentlich auf und geben sich redlich Mühe, jede auch noch so verwinkelte Arenaecke mit Singalong-Atmosphäre zu füllen. Dabei an vorderster Front: die Akustikgitarre und wummernde Keyboards. Richie Samboras Wah Wah-Attacken positionieren sich nur noch selten im Rampenlicht und auch das Schlagzeug von Tico Torres kam schon druckvoller um die Ecke.

Stumpf und eingelullt wird die Gefolgschaft bei Songs wie "Army Of One" oder "Because We Can" wieder die Hände in die Höhe reißen und schmachtend dürften sich Frauen in den Armen liegen, wenn Beauty-Bon mit angerautem Timbre am Mikro klebt und den Kämpfer mit Akustikgitarre mimt ("The Fighter"). Doch dann lässt sich plötzlich einer im Publikum auf die Schultern nehmen, kratzt sich dabei am Kopf und fragt die anwesende Anhängerschaft: "Hatten wir das alles nicht schon hundertmal? Und besser?" Ein Weckruf? Ein Aufruf zur Meuterei im rosaroten Bon Jovi-Reich? Ein eher unwahrscheinliches Szenario, aber wie heißt es doch so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. (LAUT.DE)





Band Info:

Land: USA
Gegründet: 1983
Genre: Hard Rock

Release Info:

Typ: Full Lenght
Jahr: 2013
Label: Island

Songs:

1. Because We Can
2. I'm With You
3. What About Now
4. Pictures Of You
5. Amen
6. That's What The Water Made Me
7. What's Left Of Me
8. Army Of One
9. Thick Is Thieves
10. Beautiful World
11. Room At The End Of The World
12. The Fighter

Bewertung:

6 / 10

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