2. Dark Reflections
3. Voices In The Wind
4. Under The Oak
5. Tears
6. Into The Unfathomed Tower
7. The Edge Of Heaven
8. Somewhere In Nowhere
9. Through The Infinitive Halls Of Death
10. Dawn
11. A Tale Of Creation
Früher als erwartet haben CANDLEMASS, die sich zweifellos als Vorreiter der "neuen" Doom Metal-Szene etablieren konnten, ihr viertes Album "Tales Of Creation" abgeliefert. Ebenso wie die drei Vorgänger, zeichnet sich auch diese Scheibe durch kompromißlose Härte, melodiöse, klare Gesangslinien und eine wuchtige, an Druck und Transparenz kaum noch zu übertreffende Produktion aus, wenngleich "Nightfall", der zweite Longplayer, für mich weiterhin das Highlight der bisherigen CANDLEMASS-Collection darstellt. Neben schweren, getragenen Nummern wie 'The Edge Of Heaven' oder 'Somewhere In Nowhere' enthält 'Tales Of Creation' auch ein paar "schnellere" Songs ('Through The Infinitive Halls Of Death', 'Dark Reflections'), die eingefleischte Thrasher zwar immer noch als "lahmarschig" und "träge" bezeichnen würden, die bei CANDLEMASS aber schon fast unter die Sparte "Speedcore" fallen (bitte nicht wörtlich nehmen!). Für besondere Akzente und Spannungsmomente sorgt erwartungsgemäß Sänger Messiah Marcolin, der jedes Pfund seines beeindruckenden Körpergewichtes stimmlich umzusetzen vermag, Kurz: "Tales Of Creation" ist eine weitere überragende Doom Metal-Scheibe, an der man sich als Fan dieser Musikrichtung auch nach Monaten noch nicht sattgehört hat. Mir ist das Teil jedenfalls neun Punkte wert, und ich freue mich schon jetzt auf die anstehenden Livegigs der schwedischen Stampfhammer-Combo! (ROCK HARD 9 / 10)


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