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Cans - Beyond The Gates




Release Info: 2004 - Sanctuary - Full Length
Band Info: Schweden - 2003 - Power Metal
Bewertung: 8,5


Songs:

1. Fields Of Yesterday
2. Soul Collector
3. Red Light
4. Back To Hell
5. Beyond The Gates
6. The Key
7. Garden Of Evil
8. Merciless
9. Silent Cries
10. Dreams
11. Signs
12. Forever Ends

Die Skepsis war groß, als Hammerfall-Sänger Joacim Cans sein erstes Soloalbum ankündigte. Gerade markante Musikerpersönlichkeiten wie er geraten allzu schnell bei dem Versuch ins Straucheln, den für einen wertvollen Alleingang erforderlichen schmalen Grat zwischen kompositorischem Experiment und Altbewährtem sicher zu passieren. Wer weiß: Vielleicht hat Joacim diese Aufgabe auch nur deshalb bravourös gemeistert, weil vor ihm bereits Stefan Elmgren (g.) mit seinem Full-Strike-Debüt anschaulich demonstrierte, wie man´s gerade eben nicht machen sollte. „Beyond The Gates" klingt jedenfalls weder unausgegoren noch nach Hammerfall-B-Seite. Stattdessen ist es Joacim gelungen, seine Stimme in einem dunkleren, kompositorisch flexiblen und überwiegend deutlich härteren Umfeld zu präsentieren, als man es von Hammerfall gewohnt ist. Die ersten drei Stücke gehen dabei noch verhältnismäßig stark auf Nummer Sicher und glatt als eine ausgewachsene Breitwandversion seiner Stammband durch. Danach aber legt Herr Cans eine ganze Serie spannend umgesetzter Songs aufs Parkett, die dieses abwechslungsreiche Album erst richtig reizvoll machen: etwa der wuchtige Titelsong, das an Ayreons „Actual Fantasy" erinnernde ´The Key´ oder ´Dreams´ (Survivor meets Hammerfall). Und da sich mit ´Soul Collector´ und ´Back To Hell´ lediglich zwei störende Langweiler auf „Beyond The Gates" geschlichen haben, darf hier bedenkenlos zugegriffen werden. (ROCK HARD 8 / 10)


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