1. Hill Of Secret
2. Heaven Or Fall
3. King For A Day
4. How The Children Dance
5. Reborn Of God
6. Who Is Who
7. Horrorscope
8. The Cross
9. She's So Evil
10. Crack In The Mirror
11. Lies Of Tomorrow
12. Help
Welch ein Glück, daß dieses Scheibchen nicht so furchtbar tönt, wie seine Umhüllung "verspricht". Das Cover-Artwork ist unter aller Kanone: Keineswegs ein CHINCHILLA, sondern eine mit der Spritzpistole vergoldete kenianische Bergziege gähnt sich mit finsterem Vampir-Blick 'ne Lähmung. Auch Ende der Neunziger gibt es also immer noch geschmacksverirrte Labels, Managements oder Bands, die an vorderster Front fünftklassige Kinderzeichnungen präsentieren. Die Track von "Horrorscope" entstanden bereits 1996, kamen vor zwei Jahren in Nipponesien heraus und wurden nun, wie's scheint, im Sog der Metal-Nostalgiewelle auch für einen Heimat-Release lizenziert. Geboten wird solider, rauher, ehrlicher und bodenständiger Melody-Power Metal, der nicht zufällig an das Debüt der erstklassigen Schwaben Letter X erinnert. Neben ähnlichem Riffing & Drumming macht's vor allem die Stimme: Martin Obermeier, Ende der Achtziger X-Frontmann, lieh den Tracks sein markantes Organ. In puncto Produktion & Songwriting reißt der CHINCHILLA dagegen nicht unbedingt das Schnitzel aus der Pfanne. Vor allem der Mix klingt doch mächtig nach Proberaum-Pre-Production. Puristen sollten dennoch mal ein Ohr riskieren. Anspieltips: der Holzhacker 'Heaven Or Hell' und die beiden Slow-Tunes 'Who Is Who' und 'Help'. (ROCK HARD 5 / 10)


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