1. Holding On
2. Fallen World
3. Cry Thunder
4. Give Me The Night
5. Wings Of Liberty
6. Seasons
7. Heart Of The Storm
8. Die By The Sword
9. Last Man Stands
Extreme Geschwindigkeit und bewundernswerte Spieltechnik mit konsequenter Fröhlichkeit und maximaler Eingängigkeit zu kombinieren - das ist eine Kunst, die DRAGONFORCE wie keine andere Band beherrschen. Und genau deswegen polarisieren sie auch so stark. DRAGONFORCE-Hasser werden nach dem Genuss von „The Power Within" auch weiterhin nicht mit fliegenden Fahnen ins Fanlager der Truppe wechseln. Aber sie werden zumindest ab und zu mit den Augenbrauen zucken und registrieren, dass sich die Multikulti-Truppe einer Frischzellenkur unterzogen hat. Was nicht nur am Sängerwechsel liegt. Neuzugang Marc Hudson erledigt seinen Job unauffällig. Und das meine ich im besten Sinne. Man vermisst seinen Vorgänger nicht, seine Performance ist ähnlich stark, seine Stimmlage aber nicht drastisch anders. Aber an der Songwriting-Front hat sich doch Bemerkenswertes getan. Eine deutlich von Thin Lizzy und gleichzeitig Manowar beeinflusste Midtempo-Nummer wie ´Cry Thunder´ wäre vor zwei Jahren noch undenkbar gewesen. Oder ´Wings Of Liberty´, eines der absoluten Highlights, tempomäßig flexibel, mit relaxt-beschwingtem Solopart. Nicht zu vergessen das Gamma-Ray-mäßige ´Seasons´ mit seinem fast schon AOR-artigen Refrain. Auch ungewöhnlich: die Wohlfühl-Nummer ´Last Man Stands´ mit ihren ergreifenden Gesangslinien. Eingefleischte DRAGONFORCE-Supporter müssen sich aber keine Sorgen machen: Es gibt auch noch genügend Schnelles, Überdrehtes, Abgepfiffenes auf „The Power Within" zu hören. Alles gut also. (ROCK HARD 8,5 / 10)


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