1. Hundred Years Have Passed
2. Majesty Of The Mithrill Mountains
3. Through Elven Woods And Dwarven Mines
4. Holy War
5. Calm Before The Storm
6. The Return Of The Ivory Plains
7. Forever Walking Alone
8. Blazing Hate
9. A Thousand Points Of Lights
10. One With All
11. The Neverending Story
12. Allemande
Ach herrje: ´ne Band aus Schweden mit ´nem Drachen im Bandnamen und auf dem Cover. Das schicke Schwert im Artwork ist dann der finale Hinweis, dass hier mal wieder die echte True-Keule ausgepackt wird. „Power" Metal mit Amok laufendem Rondo Veneziano-Keyboard, den üblichen Helloween-„Keeper"-Zitaten, oftmals in den Hintergrund gespülten Gitarren und klebrig-süßem Gesang. Nicht zu vergessen die zuckerschnutige Quoten-Ballade, und irgendein inhaltliches Konzept namens „Drachenland-Chroniken" (hoho...) hat die Scheibe natürlich auch. Die Feinde dieses Sounds (welcher Depp hat dafür eigentlich die Schublade „Power Metal" vergewaltigt?) wissen Bescheid; die Zielgruppe braucht hingegen vielleicht doch noch einige Details, da dieser Stil nun mal durch wenige Nuancen qualitativ steht oder fällt. Die CD kommt schick verpackt (in der limitierten Erstauflage sogar mit Poster), und handwerklich ist alles ganz klar im grünen Bereich. Sänger Jonas Heigert agiert natürlich sehr brav und sauber, wirkt gern ein bisschen wehleidig, nimmt die Höhen aber recht souverän. Der einzige Exkurs aus dem straffen Stil-Korsett ist ´ne Art Polka-Part in dem entsetzlich betitelten ´Through Elven Woods And Dwarven Mines´. Bleiben die Hooks und Riffs. Und da kann man nicht meckern. Alles okay, streckenweise sogar richtig gut, aber nix, das dazu führt, dass man DRAGONLAND jemandem außer Power Metal-Fanatikern mit dicken Brieftaschen empfehlen müsste. (ROCK HARD 6,5 / 10)


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