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Drakkar - Gemini




Release Info: 2000 - Dragonheart - Full Length
Band Info: Italien - 1995 - Power Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Beginning (Intro)
2. Eridan Falls
3. Pure Of Heart
4. Soldiers Of Death
5. The Climb
6. The Voice Of The Wind
7. Dragonship
8. The Secret
9. Until The End
10. Death Of Slayn
11. The Price Of Victory

Eigentlich wollte ich das Teil nach dem flachen Opener 'Eridan Falls' schon in die Tonne kloppen, denn da kopiert dieses italienische Quintett in unverschämter Weise seine Landsleute von Rhapsody und Labyrinth. Was allerdings danach folgt, ist durchaus der Rede bzw. des Lobes wert. 'Gemini' entwickelt nämlich schnell Charme, Eigenleben und Ausstrahlung. Zum einen setzt die Band ihr Hauptaugenmerk auf differenzierte, gut strukturierte Midtempo-Nummern, zum anderen können die Jungs mit ihren Instrumenten auch was Vernünftiges anfangen. Beispiele gefällig? Der Gassenhauer 'Soldiers Of Death' ist ein treibender Stampfer im Manowar-Soundkleid, während 'The Climb', der Adrenalin-Schocker 'Dragonship' oder die Doublebass-Orgie 'The Secret' eher der Fraktion Power Metal zuzuordnen sind. Dabei macht die Band allerdings nicht den Fehler, sich in Rhapsody-Sphären vorzuwagen, sondern orientiert sich eher am traditionellen britischen Metal der Achtziger, Marke Iron Maiden. Obwohl die Band nur über einen Gitarristen verfügt, den Gegenpol bildet ein Keyboarder, stehen harte, erdige Riffs und treibende Bassdrums im Vordergrund. Der unaufdringliche Sänger Luca Cappellari passt gut ins Gesamtbild einer gereiften Band. Im Vergleich zum '98er Debüt 'Quest For Glory' ist 'Gemini' ein weiterer Beweis, dass es im südlichen Europa eine verdammt gute Metal-Szene gibt. (ROCK HARD 7,5 / 10)

Drakkar - Photo



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