1. Chasing The Dragon
2. In Flames We Burn
3. Save Us
4. Kingdom Of The Damned
5. The Prophecy
6. The Chosen Ones
7. Losing You
8. The 7th Day
9. Heavy Metal In The Night
10. H.M.J.
11. Hail To The King
12. Outro
Wäre diese Scheibe vor fünf Jahren erschienen, würden DREAM EVIL heute neben Hammerfall ganz oben auf der Erfolgsleiter stehen! So wird es leider nur für einen größeren Achtungserfolg im Underground reichen, was euch - vorausgesetzt, ihr steht auf traditionellen Melodic-Metal - natürlich nicht davon abhalten soll, dieser außergewöhnlichen Band um Studio Fredman-Besitzer und Produzent Fredrik Nordström eine Chance zu geben. Mit überwältigender Spielfreude und viel Enthusiasmus haben DREAM EVIL elf Ohrwürmer zusammengeschustert, die stilistisch zwischen Hammerfall und alten Europe zu Wings Of Tomorrow-Zeiten liegen. Sprich: Melodischer, klarer Gesang paart sich mit eingängigen Riffs und leicht poppigen Songstrukturen, wobei das Ganze aber nie in den AOR-Bereich abdriftet, sondern von der Attitüde her immer metallisch bleibt. Manchem Headbanger mag das Album zu harmlos und zu wenig blutrünstig sein (auch wenn Songtitel wie ´Chasing The Dragon´, ´In Flames You Burn´ oder ´Kingdom Of The Damned´ das Gegenteil verheißen), aber Freunde härterer Melodic-Sounds kommen hier voll auf ihre Kosten. Abzüge in der B-Note gibt´s lediglich für die etwas dick aufgetragenen True-Metal-Klischees (´Heavy Metal In The Night´, ´Heavy Metal Jesus´, ´Hail To The King´...), die DREAM EVIL Szene-Vorreitern wie Manowar oder Priest überlassen sollten. (ROCK HARD 8,5 / 10)


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