Bewertung: 7,5
2. Shadowplay
3. Paramount
4. Undying Devotion
5. Adamantine
6. Whale Rider
7. Remember Me
8. Fallen From Grace
9. Place Of Higher Power
10. Myearthdream
Offensichtlich haben EDENBRIDGE endgültig genug von der fiesen Kitsch-Metal-Schublade, in die sie so oft gesteckt wurden: Der Opener ´Shadowplay´ rifft heftig wie nie, glänzt gleichzeitig mit einer wirkungsvollen Orchestrierung und einer wunderschönen, anspruchsvollen Refrainmelodie. Dieses ungeheuer hohe Niveau kann „MyEarthDream" mit Kompositionen wie der von flirrenden Streicherakzenten geprägten Doublebass-Hymne ´Fallen From Grace´ oder dem melancholisch-eingängigen ´Paramount´ fast über die komplette Distanz halten. Festzuhalten ist: Die Feinjustierungen, die die Österreicher an ihrem Sound vorgenommen haben, sind allesamt zu ihrem Vorteil. Durch die tief gestimmten, an Symphony X erinnernden Gitarren wirken selbst die irgendwie dann doch obligatorischen Zuckerwatte-Parts noch einigermaßen erdig, und die bombastischen Arrangements, zum ersten Mal von einem echten Orchester eingespielt, klingen so voll, warm und wuchtig wie nie. Am detailverliebten Songwriting der Band, das auch nach zahllosen Durchläufen noch Überraschungen bereithält, und dem so kraft- wie gefühlvollen Gesang von Sabine Edelsbacher gab es eh noch nie was auszusetzen. EDENBRIDGE haben es geschafft, anspruchsvoller zu werden, ohne Eingängigkeit einzubüßen - und härter zu werden, ohne die ihnen eigene Zauberwaldatmosphäre zu verlieren. (ROCK HARD 8 / 10)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen