2. Golden Dawn
3. Jerusalem
4. All The Clowns
5. Nailed To The Wheel
6. The Pharaoh
7. Wash Away The Poison
8. Fallen Angels
9. Painting On The Wall
10. Save Us Now
11. The Devil & The Savant
Die Melodic Power Metal-Scheibe des Jahres? Nicht ganz. Denkbar knapp geschlagen kommt der fünfte Longplayer der Hessenbuben nur auf Rang zwei ins Ziel. Das dürften die Jungs aber locker verschmerzen, da der Sieger - „Avantasia - The Metal Opera Pt. 1" - ja quasi aus dem eigenen Hause kommt. Viel trennt die beiden Alben nicht: Das Songwriting ist jeweils fast durchgängig allererste Sahne, die Refrains der meisten Nummern sind in beiden Fällen nahezu unwiderstehlich gut, und das Material klingt - anders als bei einem Großteil der Genre-Konkurrenz - nicht mal ansatzweise eindimensional. Dass „Mandrake" letztlich doch den um wenige Millimeter kürzeren Strohhalm zieht, liegt eigentlich nur an der Ballade ´Wash Away The Poison´, mit der ich mich auch nach dem x-ten Durchlauf nicht wirklich anfreunden kann. Zwar kein schlechter Song, im Vergleich zum Rest der Platte aber einfach viel zu unspektakulär. Der „Rest" hat dafür definitiv das Zeug zur musikalischen Unsterblichkeit. Ob nun der mit jedem Hördurchgang weiter wachsende, sehr vielschichtig arrangierte Opener ´Tears Of A Mandrake´, das feierlich und erhaben klingende ´Jerusalem´, die pfundweise gute Laune verbreitenden Ohrwürmer ´Golden Dawn´, ´Painting On The Wall´ und ´All The Clowns´ oder die Uptempo-Kracher ´Fallen Angels´, ´Nailed To The Wheel´ und ´Save Us Now´. Hier stimmt einfach alles. Herzstück der Platte ist aber fraglos das über zehnminütige ´The Pharaoh´, das den Hörer auf eine extrem abwechslungsreich arrangierte, teils ungewohnt düstere Reise ins alte Ägypten entführt und kompositorisch den bisherigen Höhepunkt im Schaffen der Band markiert. (ROCK HARD 9,5 / 10)


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