2. Until We Rise Again
3. How Many Miles
4. Scarlet Rose
5. Out Of Control
6. Vain Glory Opera
7. Fairytale
8. Walk On Fighting
9. Tomorrow
10. No More Foolin'
11. Hymn
Wow, da haben die Jungs aus Fulda aber noch mal ein fettes Pfund zugelegt. Nach dem letztjährigen guten Zweitling 'Kingdom Of Madness', der schon das Potential der Combo andeutete, legt man 1998 erst so richtig los. Weg von den prägnanten Helloween-Influences, die den Vorgänger noch stark prägten, hin zu einem frischen, eigenständigen und unverbrauchten Stil. Dieser wahrlich nicht leichte Schritt wurde im vorliegenden Fall gar ein Riesensprung, denn 'Vain Glory Opera' könnte durchaus einer der Hits des noch jungen Jahres werden. Geprägt von harten Gitarrenriffs und treibenden Rhythmen, zaubert die Truppe eine Power Metal-Hymne nach der anderen aus dem Ärmel. Neben dem deutlich verbesserten Songwriting hat vor allem Sänger Tobias Sammet den hörbarsten Fortschritt gemacht. Mühelos kann er sich nun neben all den Kiskes, Tates & Konsorten behaupten - auch ein Verdienst von Blind Guardian-Shouter Hansi, der mit der Truppe zusammen die Vocal-Arrangements ausgearbeitet hat. Ein weiterer dicker Pluspunkt ist die grandiose Produktion von Timo Tolkki (Stratovarius), der das richtige Mittelmaß zwischen Härte und Melodie bewahrte und dem Sound einen rasanten und kraftvollen Charakter verpaßte. Angefangen beim rasenden Opener 'Until We Rise Again' bis hin zum abschließenden 'Hymn' (gelungene Ultravox-Coverversion) halten EDGUY die Qualität und vor allem die Spannung auf einem fast gleichbleibend hohen Niveau. 'Vain Glory Opera' bietet auch nach dem x-ten Durchlauf immer noch interessantes Futter für die Ohren. So erklärt sich die Faszination dieses Werkes sehr schnell, und für EDGUY könnte es wahrlich der Anfang einer großen Karriere sein. Der Grundstein ist gelegt. (ROCK HARD 9 / 10)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen