2. Pathfinders
3. Jigsaw Puzzle
4. The Silk Dilemma
5. Disappearing Sands
6. Moonchariot
7. The Perpetual Knot
8. Another Heaven
9. A Fiery Stride
10. Midnight Circus
11. A Poem For The Firmament
Um eins gleich klarzustellen: Ich habe weder etwas gegen Italo-Metal im Allgemeinen noch gegen ELVENKING im Speziellen. Im Gegenteil, das erste Album der Martin-Walkyier-Faves, „Heathenreel", fand ich sogar richtig toll. Der etwas schrullige, mitunter hektische Melodic-Speed-Folk-Metal hatte durchaus seinen Reiz - und er hat ihn eigentlich auch noch immer. Was hingegen echt gar nicht geht, ist das, was sich hier „Gesang" nennt. Okay, Damnagoras, der auf dem Vorgänger gesungen hat, war auch kein Stimmwunder vor dem Herrn, besaß aber so etwas wie Charisma. Nicht so sein Nachfolger: Gegen das angestrengte, dilettantisch phrasierte Gejammer von Neuzugang Kleid ist Rhapsodys Fabio Lione eine verdammte Bluesröhre. Wer zur Hölle lässt so jemanden ans Mikro? Wahrscheinlich derselbe Typ, der entschieden hat, dass man in eigentlich netten Songs wie ´Moonchariot´ den Gesang ´ne Oktave höher doppeln sollte. Ächz. Es ist wirklich schade drum: Die Musik ist besser und schlüssiger komponiert als noch auf „Heathenreel", die Produktion spitze und die Mühe, die sich die Band beim Austüfteln der vielen Details gegeben hat, an allen Ecken hörbar. Dennoch kann ich das Album guten Gewissens nur Leuten mit vokalmasochistischen Tendenzen im fortgeschrittenen Stadium empfehlen...(ROCK HARD 5,5 / 10)


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