1. Land Of Sunshine
2. Caffeine
3. Midlife Crisis
4. RV
5. Smaller And Smaller
6. Everything's Ruined
7. Malpractice
8. Kindergarten
9. Be Aggressive
10. A Small Victory
11. Crack Hitler
12. Jizzlobber
13. Midnight Cowboy
14. Easy
FAITH NO MORE halten sich an ihr Versprechen: 13 Songs mit größtmöglicher Bandbreite. Oder gibt es doch eine Gemeinsamkeit zwischen dem äußerst coolen Country & Western-Song 'R.V.' und dem superharten, fast krankhaften 'Jizzlobber'? Wenn ja, dann ist es die Tatsache, daß es sich hier um die beiden Pole des Albums handelt und sich die restlichen elf Nummern in Sachen Härte genau dazwischen einreihen. Und das größtenteils mit Bravour. 'Midlife Crisis' wird ein großer Pop-Hit, 'Be Aggressive' könnte ebenfalls ein Massenschlager werden. Trotzdem mit einer ganz persönlichen Note und keineswegs auf Nummer sicher gespielt: toll! Die typischen FAITH NO MORE-Kracher fehlen ebensowenig: 'Land Of Sunshine', 'Caffeine' oder 'Everything's Ruined' sind genau die Songs, die man von dieser Band erwarten konnte. Besonders auffällig ist die Ausgewogenheit unter den Instrumenten. Bass, Keyboards (diesmal besonders auffällig) und Gitarre konstruieren gleichwertige Melodien, ohne daß das Ganze zum Soundbrei neigt. Diese Kunst kann gar nicht hoch genug belohnt werden, so daß wirre Ausflüge in die Nervenheilanstalt ('Crack Hitler' und 'Malpractice') bei dieser Masse von Klasse nicht weiter ins Gewicht fallen. Ein würdiger Nachfolger für "The Real Thing". (ROCK HARD 9,5 / 10)


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