1. Into The Pit
2. Nailed To The Gun
3. Life In Black
4. Immortal Sin
5. War Of Words
6. Laid To The Rest
7. For All Eternity
8. Little Crazy
9. Contortion
10. Kill It
11. Vicious
12. Reality, A New Beginning
Um es gleich vorwegzunehmen: "War Of Words" ist nicht der erwartete "Painkiller"-Nachfolger geworden, sondern ein stilistisch relativ eigenständiges Debüt, das lediglich den Gesang und das brachiale Schlagzeug mit Judas Priest gemeinsam hat. Und ersteres auch nur im Hinblick auf die Priest-Gesamtkarriere, denn Rob Halford setzt bei FIGHT sämtliche Schattierungen seiner immer noch unnachahmlichen Stimme ein und kreischt nur beim Opener 'Into The Pit' in typischer "Painkiller"-Manier. Ansonsten werden zu überraschend hohen Anteilen auch tiefere Stimmlagen strapaziert, und manchmal fühlt man sich sogar in selige "Killing Machine"- Zeiten zurückversetzt. Aber wie gesagt: Die Priest-Connection dominiert nur beim Gesang, in puncto Gitarrenarbeit klingt die Band eher wie ein aggressiver (aber äußerst sauberer) Thrash-Act à la Pantera und so dermaßen tight, dass man meinen könnte, FIGHT existieren in dieser Besetzung schon seit Jahren. Was das Songmaterial angeht, so stechen besonders die härteren Nummern der Scheibe - 'Into The Pit' , 'Nailed To The Gun', 'War Of Words', 'Contortion' oder 'Kill It' - heraus, auch wenn die eigentliche Hymne der Scheibe für mich 'Immortal Sin' heißt und etwas getragener daherkommt. An Priest im klassischen Sinne erinnert eigentlich nur 'For All Eternity', eine der schwächeren Nummern dieser Scheibe. Können FIGHT also dem Vergleich mit den Priest-Klassikern der letzten beiden Jahrzehnte standhalten? Antwort: Sie können - auch wenn "War Of Words" nicht ganz an übermächtige Highlights wie "Painkiller" heranreicht. (ROCK HARD 9 / 10)


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