2. Freedom Call
3. Rise Up
4. Farewell
5. Pharaoh
6. Call Of Fame
7. Heart Of The Rainbow
8. The Quest
9. Ocean
10. Palace Of Fantasy
11. The Wanderer
Es sind schon einige Liter Dreckwasser den Rhein runtergelaufen, seit Kollege Kaiser den Debüt-Release dieser Combo völlig zu Recht als mittelmäßig einstufte. Doch die Zeiten ändern sich, und die Herren Musikanten haben selbige wohl zu intensivem Üben genutzt. Während "Stairway To Fairyland" noch an einer unausgegorenen Melange aus Helloween-, Gamma Ray- und Edguy-Einflüssen krankte, ist das aktuelle Werk eine amtliche Geschichte geworden. Okay, okay, natürlich sind die zwei, drei Uptempo-Nummern mit typisch teutonischem Flair versehen, doch insgesamt gewinnen FREEDOM CALL endlich ein eigenes Gesicht: eine Ecke softer, streckenweise gar poppiger, vor allem aber mit einem massiven Queen-Bombast-Touch. Was einem da auf Tracks wie 'Pharao', 'The Wanderer' oder 'Palace' an Pathos, Heldentum und orchestralem Pomp um die Ohren gepflastert wird, ist aller Ehren wert. Fast jeder Track eignet sich geradezu punktgenau als Hintergrundmucke für Bombast-Epen wie "Gladiator" oder "Braveheart". Melodischer Teutonen-Power Metal ist deswegen eigentlich die falsche Schublade. Eher schon orientiert sich der Fünfer in Richtung Virgin Steele, Manowar und Symphony X, allerdings ohne deren Brillanz und Ausdrucksstärke. Gelingt es der Truppe allerdings, diese Leistung zu konservieren und zu verfeinern und vor allem die kommenden Live-Aufgaben ohne Samples über die Bühne zu bringen, könnte man FREEDOM CALL schon bald in einem Atemzug mit den Genre-Größen nennen.(ROCK HARD 8 / 10)


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