1. Wir Reiten In Den Untergang
2. Wer Nichts Weiss, Wird Alles Glauben
3. Feinde Deiner Feinde
4. Zwischen Trauer, Liebe Und Schmerz
5. Aus Traum Wird Wirklichkeit
6. Wer Weniger Schläft, Ist Länger Wach
7. Nur Dumme Sagen Ja Und Amen
8. Der Staat Vergibt, Dein Gewissen Nicht
9. Mach Dich Auf
10. Vorne Liegt Der Horizont
11. Wir Gehen Wie Bomben Auf Euch Nieder
12. Zieh Mit Den Göttern
13. Oft Bekriegt, Nie Besiegt
14. Gutmenschen Und Moralapostel
15. Wir Gegen Alle
16. Unendliches Leben
17. Nennt Es Zufall, Nennt Es Plan
18. Steine Deiner Mauern
19. Hier Geboren Und Doch Verloren
20. Ebbe Und Flut
21. Krieger Des Lichts
2. Wer Nichts Weiss, Wird Alles Glauben
3. Feinde Deiner Feinde
4. Zwischen Trauer, Liebe Und Schmerz
5. Aus Traum Wird Wirklichkeit
6. Wer Weniger Schläft, Ist Länger Wach
7. Nur Dumme Sagen Ja Und Amen
8. Der Staat Vergibt, Dein Gewissen Nicht
9. Mach Dich Auf
10. Vorne Liegt Der Horizont
11. Wir Gehen Wie Bomben Auf Euch Nieder
12. Zieh Mit Den Göttern
13. Oft Bekriegt, Nie Besiegt
14. Gutmenschen Und Moralapostel
15. Wir Gegen Alle
16. Unendliches Leben
17. Nennt Es Zufall, Nennt Es Plan
18. Steine Deiner Mauern
19. Hier Geboren Und Doch Verloren
20. Ebbe Und Flut
21. Krieger Des Lichts
Erst unlängst wurde ich von einem Leser gerügt (anonym, denn, ich zitiere: "es ist nicht wichtig wer ich bin". Philosophisch interessanter Ansatz, realmoralisch aber wohl a priori jeden Diskurs vermeidend...), ich solle mich doch aufs Rezensieren konzentrieren, denn "dafür wäre ich ja da".
Es mag sein, dass ich in meinen Ausführungen immer wieder etwas abschweife zu einzelnen Alben, aber das ist das Schöne am Medium, dafür ist hier im Netz Platz genug.
Soll heißen, wenn mir etwas einfällt, werde ich wohl auch weiterhin den mir zur Verfügung stehenden Platz nutzen. Und wem es nicht gefällt... eh schon wissen.
Warum mir just zu den Südtiroler Teutonen FREI.WILD Vorstehendes einfällt sollte klar sein, aber da ich mich zur Besprechung des Albums meldete, sollte ich dann doch ein paar Worte darüber verlieren.
Das Interview im aktuellen ROCK HARD zeigt, wes Geistes Kind die Herrschaften sind, der Vergleich der "Stigmatisierung" (mehr als Anführungsstriche gibt es leider nicht...) des Südtiroler Patriotismus mit dem Judenstern im Dritten Reich sollte an und für sich einen Shitstorm (muss sein!) entfachen, tut es aber nicht. Man ist da von den unsäglichen ONKELZ schon abgehärtet. In der Wortwahl, nicht zwingend im Inhalt.
Abgehärtet auch im Sinne von den adoleszenten Texten, die ausschließlich auf "ich bin stark", "wir sind ganz dicke Freunde" und "die da draußen sind alle böse" fußen. Gruppendynamischer Kindergarten also, wir bezeichnen schwammig alles, was nicht für uns ist als "linkslinke Gutmenschen und Moralaposteln" und die diesbezüglich gleichgeschaltete Presse nimmt den Ball auf und übertrifft sich in Jubelbezeugungen.
Noch mal für die Herrschaften, denen meine Ausführungen ein Dorn im metaphysischen Auge sind: Ich habe die Weisheit nicht mit den ganz großen Löffeln gefressen, aber ich erlaube mir, meine Meinung mitzuteilen!
Textlich also eher unbedarft veröffentlichen die Südtiroler Megaseller ihr neues Album, und musikalisch ist es nicht schlecht. Gerade Rocker mit äußerst griffigen Refrains, immer mal zwischen den ONKELZ, MOTÖRHEAD und Deutschrock, mit Gespür für Arrangement geschriebene Halbballaden wie "Aus Traum und Wirklichkeit". Man merkt sofort, dass die Herren wissen, wie man die Klientel bedient und, sind wir ehrlich, das ist nicht wirklich verwerflich.
Weiter für Abwechslung sorgen die sehr entspannt eingefügten Ska-Einwürfe, mit ebenso lässigen Bläsern garniert. Das sorgt für Abwechslung und massiven Wiedererkennungswert bei den 16 Stücken, denn die bringen es dann doch auf über 62 Minuten.
Das sich dabei dann doch sehr viele Refrains ähneln ist zwar bedauerlich, aber den geneigten Fan wird es nicht wirklich stören.
Warum Südtiroler den Imperfekt benutzen ist... naja, eigentlich egal und maximal für Freunde der Semantik interessant (also für mich und noch drei andere, maximal).Sauber produziert, ebenso gespielt, schon bald auch in einer Halle in eurer Nähe! (STORMBRINGER 3 / 5)
Es mag sein, dass ich in meinen Ausführungen immer wieder etwas abschweife zu einzelnen Alben, aber das ist das Schöne am Medium, dafür ist hier im Netz Platz genug.
Soll heißen, wenn mir etwas einfällt, werde ich wohl auch weiterhin den mir zur Verfügung stehenden Platz nutzen. Und wem es nicht gefällt... eh schon wissen.
Warum mir just zu den Südtiroler Teutonen FREI.WILD Vorstehendes einfällt sollte klar sein, aber da ich mich zur Besprechung des Albums meldete, sollte ich dann doch ein paar Worte darüber verlieren.
Das Interview im aktuellen ROCK HARD zeigt, wes Geistes Kind die Herrschaften sind, der Vergleich der "Stigmatisierung" (mehr als Anführungsstriche gibt es leider nicht...) des Südtiroler Patriotismus mit dem Judenstern im Dritten Reich sollte an und für sich einen Shitstorm (muss sein!) entfachen, tut es aber nicht. Man ist da von den unsäglichen ONKELZ schon abgehärtet. In der Wortwahl, nicht zwingend im Inhalt.
Abgehärtet auch im Sinne von den adoleszenten Texten, die ausschließlich auf "ich bin stark", "wir sind ganz dicke Freunde" und "die da draußen sind alle böse" fußen. Gruppendynamischer Kindergarten also, wir bezeichnen schwammig alles, was nicht für uns ist als "linkslinke Gutmenschen und Moralaposteln" und die diesbezüglich gleichgeschaltete Presse nimmt den Ball auf und übertrifft sich in Jubelbezeugungen.
Noch mal für die Herrschaften, denen meine Ausführungen ein Dorn im metaphysischen Auge sind: Ich habe die Weisheit nicht mit den ganz großen Löffeln gefressen, aber ich erlaube mir, meine Meinung mitzuteilen!
Textlich also eher unbedarft veröffentlichen die Südtiroler Megaseller ihr neues Album, und musikalisch ist es nicht schlecht. Gerade Rocker mit äußerst griffigen Refrains, immer mal zwischen den ONKELZ, MOTÖRHEAD und Deutschrock, mit Gespür für Arrangement geschriebene Halbballaden wie "Aus Traum und Wirklichkeit". Man merkt sofort, dass die Herren wissen, wie man die Klientel bedient und, sind wir ehrlich, das ist nicht wirklich verwerflich.
Weiter für Abwechslung sorgen die sehr entspannt eingefügten Ska-Einwürfe, mit ebenso lässigen Bläsern garniert. Das sorgt für Abwechslung und massiven Wiedererkennungswert bei den 16 Stücken, denn die bringen es dann doch auf über 62 Minuten.
Das sich dabei dann doch sehr viele Refrains ähneln ist zwar bedauerlich, aber den geneigten Fan wird es nicht wirklich stören.
Warum Südtiroler den Imperfekt benutzen ist... naja, eigentlich egal und maximal für Freunde der Semantik interessant (also für mich und noch drei andere, maximal).Sauber produziert, ebenso gespielt, schon bald auch in einer Halle in eurer Nähe! (STORMBRINGER 3 / 5)


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