1. Chapter Thirteen
2. Broken Wing
3. Nothingness
4. Smile
5. The Idiot
6. Repentance
7. Bordello
8. F.S. 2000
9. All Is Well
10. Unsung
11. Burn Out
12. Super Reality
13. Serve The Masses
Wer von GOREFEST in erster Linie Scheiben wie "False" oder "Erase" schätzt, kann gleich getrost weiterblättern, denn die Holländer gehen den auf "Soul Survivor" eingeschlagenen Weg konsequent weiter, und es macht richtig Spaß, sich den neuen Longplayer anzuhören. Wenn man "Chapter 13" überhaupt kategorisieren kann, dann schlicht und ergreifend mit dem Begriff "Heavy Metal", denn nichts anderes spielen GOREFEST anno '98, decken dabei allerdings viele Facetten ab. So kommt der Opener 'Chapter 13' wie ein echter Motörhead-Knaller daher, während 'F.S. 2000' - speziell aufgrund des Gitarrensounds - wie 'ne AC/DC-Nummer klingt und sich 'Bordello' gar in Blues-Gefilde vorwagt. Auch Ausflüge in die Siebziger sind immer wieder zu vernehmen, und hier und da taucht sogar mal eine Slide-Gitarre auf. Überhaupt ist speziell die Gitarrenarbeit ausgesprochen variabel und originell, das Drumming ist einmal mehr herausragend, und im Prinzip dürfte jeder Banger, der kernige Metal-Mucke liebt, viel Spaß mit "Chapter 13" haben - natürlich vorausgesetzt, er kommt mit dem tiefen Gesang von Jan-Chris klar. Wobei man allerdings anmerken muß, daß der Gute bei einigen Tracks diesmal etwas melodischer singt. Kurzum: Mit diesem geilen Album könnte es GOREFEST möglicherweise gelingen, die True Metal-Crowd für sich zu gewinnen, und die Tour mit Judas Priest dürfte da durchaus hilfreich sein. (ROCK HARD 8,5 / 10)


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