1. The Brave
2. Scotland United
3. The Dark Of The Sun
4. William Wallace (Braveheart)
5. The Bruce
6. The Battle Of Flodden
7. The Ballad Of Mary (Queen Of Scots)
8. The Truth
9. Cry For Freedom (James VI)
10. Killing Time
11. Rebellion (The Clans Are Marching)
12. Culloden Muir
13. The Fall Of The Brave
Der 'klassische Nachfolger von 'Heavy Metal Breakdown'' sollte sie laut Sänger Chris Boltendahl werden, die neue GRAVE DIGGER-Scheibe 'Tunes Of War': straight, simpel, kompromißlos, eingängig und ohne überflüssigen Firlefanz. Hier gibt's keine schrägen Geigen, nervenzerfetzenden Blechbläser oder 'Sopranistinnen', die im Hintergrund aufheulen (womit ich prinzipiell nichts gegen Sängerinnen gesagt haben will!), sondern Metal pur - angereichert lediglich durch ein inhaltlich interessantes Konzept (das im CD-Booklet ausführlich auf deutsch erläutert wird) und ein paar Dudelsack-Klänge, die allerdings sehr sparsam eingesetzt werden und zum Thema Schottland passen, also keinen künstlerischen Pseudo-Anspruch erfüllen. Und die Songs? Die klingen natürlich so, wie man das von GRAVE DIGGER gewohnt ist: wie klassische Metal-Songs eben, die zwar keinem Klischee (inkl. 'teutonischem' Ti-Äytsch) ausweichen, aber auch nicht einfallslos oder zusammengeschustert wirken. Mit 'The Ballad Of Mary (Queen Of Scots)' ist sogar eine erstklassige Ballade (kaum zu glauben bei diesem Titel, wa'?) und mit 'Rebellion (The Clans Are Marching)' ein tierischer Ohrwurm der Marke Gamma Ray/Blind Guardian (ohne Monster-Arrangement) vertreten. Dazwischen herrscht gnadenloser Geradeaus-Metal, der sein Publikum ohne Umwege finden wird. Mit anderen Worten: GRAVE DIGGER sind ihrem Anspruch, ein Konzeptalbum ohne musikalische Halbheiten, aber mit extraviel Metal-Attitüde abzuliefern, voll und ganz gerecht geworden.(ROCK HARD 8 / 10 )


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