Bewertung: 9
1. Intro - Rachmaninov Choir
2. Intro - Pestilencia
3. Chapter I - Heavenly Damnation
4. Chapter II - The Final Victory
5. Chapter II - Saltorella La Manuelina
5. Chapter III - Awakening The Centuries
6. Chapter III - Statement Zur Lage Der Musica
7. Chapter IV - In A Fullmoon Procession
8. Chapter IV - Menuett
9. Chapter V - (Part 1) Prophecy Fullfield ; (Part 2) And The Dark Night Entered
10. Chapter V - Courante
11. Chapter V - Rachmaninov Choir
Nach der '97er-Scheibe "And Though Shalt Trust... The Seer", mit der die 17köpfige Münchner Kapelle neue musikalische Welten erobert hat, melden sich HAGGARD nach fast zweieinhalb Jahren mit "Awaking The Centuries" zurück und beweisen eindrucksvoll, daß sie den einmal eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen. Auch im Jahr 2000 schickt uns die Combo zurück ins finstere Mittelalter und setzt das vom Vorgängeralbum bekannte textliche Konzept fort, nämlich Leben und Werke des Nostradamus, angereichert mit fiktiven Elementen. Musikalisch gibt's keine großen Überraschungen, da HAGGARD nach wie vor eine gleichsam geniale Fusion aus klassischer Musik und tonnenschwerem, stets melodiebetontem Death Metal zelebrieren. Getragene, einfühlsame Klassiksequenzen wechseln sich ab mit donnernden Metal-Parts und zähen Lavasounds. Im Gegensatz zu manch anderen armseligen Versuchen, klassische Musik mit hartem Metal zu einer sinnvollen und wohlklingenden Einheit verschmelzen zu lassen, wird hier jedem Instrument sein wohlverdienter Rang eingeräumt, so daß elektrische und akustische Instrumente hervorragend harmonieren. Das Ergebnis knapp zweijähriger harter Arbeit klingt zu jedem Zeitpunkt rund und wohldurchdacht. Mit "Awaking The Centuries" ist der Band ein Meilenstein gelungen, der unter anderem durch die Verpflichtung des neuen Moskauer Rundfunkchors (!) zu einem unvergleichlichen Hörgenuß geworden ist. Nur knapp an der Traummarke vorbei! (ROCK HARD 9,5 / 10)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen