1. Secrets
2. Blood Bound
3. Fury Of The Wild
4. Hammer Of Justice
5. Never, Ever
6. Born To Rule
7. The Templar Flame
8. Imperial
9. Take The Back
10. Knights Of The 21st Century
Ob man diese Band nun mag oder nicht: Man muss einfach Respekt vor ihr haben. Es ist ja mittlerweile schwer „in", HAMMERFALL scheiße zu finden. Den Schweden ist das indes schnurzpiepegal; sie ziehen ihr Ding gnadenlos durch und liefern eine Platte ab, die stilistisch sehr nah an ihr „Renegade"-Album angelehnt ist - also genau die Scheibe, an der sich sogar die Geister der HAMMERFALL-Supporter scheiden. Das nenne ich Konsequenz!
Das bedeutet im Klartext, dass es auf „Chapter V" jede Menge Midtempo-Stampfer zu hören gibt. Z.B. die schöne Hymne ´Blood Bound´ oder etwa ´Hammer Of Justice´ (könnte der kleine Bruder von ´The Unforgiving Blade´ sein), nicht zu vergessen das superbe ´The Templar Flame´, das wie eine Kreuzung aus ´Templars Of Steel´ und Priests ´Touch Of Evil´ klingt. Nicht zu vergessen der feine Uptempo-Headbanger ´Take The Black´ und die krönende Zwölf-Minuten-Abschlussnummer ´Knights Of The 21st Century´ (mit Cronos als Gastsänger), die zweifelsfrei den fintenreichsten Song der bisherigen HAMMERFALL-Historie darstellt.
Allerdings sollen hier auch nicht die Ausfälle verschwiegen werden, wie etwa ´Fury Of The Wild´ (das Riff ist doch glattweg bei Saxons ´Power And The Glory´ ausgeliehen worden), der völlig belanglose Stampfer ´Born To Rule´ oder der merkwürdig uninspirierte Opener ´Secrets´.
So bleibt unterm Strich festzustellen, dass „Chapter V" nicht das beste HAMMERFALL-Album ist, aber nichtsdestotrotz ein verdammt gutes. (ROCK HARD 8 / 10)


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