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Holy Mother - Toxic Rain




Release Info: 1998 - ABS - Full Length
Band Info: USA - 1994 - Heavy Metal     
Bewertung: 7    


Songs:

1. Wars
2. Electric
3. Toxic Rain
4. The Rats Keep Runnin'
5. My Destination
6. Live To Die
7. The River
8. You've Got Another Thing Comin'
9. Symptom Of Withdrawal
10. Melting Pot
11. Losing My Bet

US-Metal-Fans erinnern sich bestimmt noch an Mike Tirelli: Der Ausnahmesänger arbeitete Mitte/Ende der Achtziger mit dem ehemaligen Virgin Steele-Gitarrist Jack Starr zusammen und veredelte die beiden Burning Starr-Alben "No Turning Back" und "Blaze Of Glory" (Klassiker!). Das anschließende Starr/Tirelli-Projekt Stryder war mit seinem öden Blues-Metal dagegen keine gute Reklame für das Goldkehlchen. Vor drei Jahren gründete Mike dann zusammen mit Bass-Legende Randy Coven (u.a. Steve Vai, Zakk Wylde & Al Pitrelli), Drummer Jim Harris, den er noch von Burning Starr kannte, und Gitarrist Spike Francis HOLY MOTHER. Nach dem gelungenen Debüt tendierte die Band jedoch mehr und mehr zum Sleaze-Rock und benannte sich folgerichtig in N.O.W. um. Da sie mit dem '96er Album "Tabloid Crush" jedoch nicht in die Fußstapfen der dauerpausierenden Guns N'Roses treten konnten, besannen sie sich wieder auf ihre Metal-Wurzeln und ihren alten Namen. Mit dem neuen Gitarristen Richie Naso legen sie nun eine Scheibe vor, die noch einen ganzen Zacken heavier als das Debüt ausgefallen ist und allen Metalheads die Freudentränen in die Augen treiben dürfte. Die kraftstrotzenden, überwiegend im Mid- bis Uptempobereich angesiedelten Rhythmen sorgen für ordentlich Dampf, die mächtigen Riffs haben teilweise Klassiker-Status, und Mike Tirelli läuft zur absoluten Höchstform auf. Eingebettet ist das Ganze in eine absolute Top-Produktion, für die Wolfgang Stach (u.a. Channel Zero) sorgte. Als i-Tüpfelchen covern HOLY MOTHER einen Judas Priest-Klassiker, nämlich '(You've Got) Another Thing Comin'', wobei ihre Version weder gewollt modern noch zu nah am Original ist - ein Trost für alle, die mit "Jugulator" nicht sonderlich viel anfangen können. Nicht umsonst bezeichnet Metal-Urgestein Axel Tubenwilli (Labelchef von Earthshaker, Shark, T&T etc.) HOLY MOTHER als seine größte Entdeckung neben Stratovarius. Anspieltips: 'Wars', 'Electric' und 'The River'. (ROCK HARD 8,5  / 10)



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