Bewertung: 8
1. Reroute To Remain
2. System
3. Drifter
4. Trigger
5. Cloud Connected
6. Transparent
7. Dawn Of A New Day
8. Egonomic
9. Minus
10. Dismiss The Cynics
11. Free Fall
12. Dark Signs
13. Metaphor
14. Black & White
„Fourteen Songs Of Conscious Madness" ist der Untertitel dieses Albums. Dabei bewegt sich der Wahnsinn auf dem neuen IN FLAMES-Longplayer doch durchaus in geregelten Bahnen. Was jetzt nicht bedeuten soll, dass das Göteborger Schlachtschiff auf einmal zahm geworden wäre. Im Gegenteil: IN FLAMES gehen diesmal über weite Strecken wieder etwas ruppiger zu Werke, was sie freilich nicht davon abhält, auch mal ´nen smoothen Ohrwurm wie ´Cloud Connected´ einzubauen. Einen straighten Death Metal-Kracher wie ´Drifter´ musste man auf dem Vorgängerwerk „Clayman" allerdings vergeblich suchen, und auch mit ´Transparent´ oder ´Egonomic´ fahren die Schweden schwere Geschütze auf. Nichtsdestotrotz ist der Truppe dabei zu keinem Zeitpunkt das Gespür für eingängige Melodien abhanden gekommen, die nach wie vor die größte Stärke dieser Band sind. Kaum ein anderer Act versteht es, derart glänzend Härte und Melodie miteinander zu verbinden. Gleichwohl treten IN FLAMES keineswegs auf der Stelle, sondern haben hier und da kleinere Experimente gewagt, die sich aber nahtlos ins Gesamtgebilde einfügen.„Reroute To Remain" ist also wieder ein dickes Ausrufezeichen geworden, dem allerhöchstens ein Hit der Marke ´Only For The Weak´ oder ´Episode 666´ fehlt. Dafür gibt´s auf diesem Silberling aber auch kaum eine schwache Note. Und das ist heutzutage eine echte Seltenheit geworden. Respekt! (ROCK HARD 9 / 10)


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