Release Info: 2001 - Sanctuary - Full Length
Band Info: Dänemark - 1997 - Power Metal
Bewertung: 7,5
Bewertung: 7,5
1. Eternal Damnation
2. The End Of It All
3. Prince Of Agony
4. On The Edge
5. Into The Abyss
6. Thunderspirit
7. Wanted Man
8. Lost n' Alone
9. Forever Evil
10. Here And Alive
11. Miracle
12. The Price Of Blood
Nanu, da ist aber jemand bei Mötley Crüe-Heulboje Vince Neil in die Lehre gegangen! Wenn ich mich recht entsinne, befleißigte sich IRON FIRE-Songwriter/Sänger Martin Sheene auf dem "Thunderstorm"-Debüt aus dem vergangenen Jahr noch eines anderen Gesangsstils. Geblieben sind die Parallelen zu klassischem Bombast/Power Metal à la Manowar und Helloween, zu deren Fangemeinde Mr. Sheene schon seit einer halben Ewigkeit zählt. Ist mal was anderes als all die Suppenkasper, die wahlweise versuchen, wie Ex-Frontkürbis Michael Kiske, Strato-Goldkehlchen Timo Kotipelto, Hansi Kürsch (Blind Guardian) oder Bruce Dickinson zu trällern. Eingespielt wurde das Album einmal mehr unter der Leitung von Starproducer Tommy Hansen (u.a. Helloween, Pretty Maids), der schon den Erstling der Dänen klangtechnisch ansprechend veredelte und auch "On The Edge" in ein ordentliches Stahlkorsett goss. In punkto gute Kompositionen sieht es leider nicht ganz so prall aus. Sieht man mal von dem flotten Partykracher 'Into The Abyss' und den ordentlich zimmernden Hymnen 'The End Of It All' und 'On The Edge' ab, kommt keiner der restlichen neun Tracks über das Prädikat "Durchschnitt" hinaus. Wer mit der ungewöhnlichen Formel "Helloween meets Mötley Crüe? etwas anfangen kann, sollte "On The Edge" mal einer Hörprobe unterziehen. Ach ja, eh' ich's vergesse: Die Albumcover von Blind Guardian-Zeichner Andreas Marshall waren auch schon mal besser... (ROCK HARD 6 / 10)


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