Alphabet

Iron Maiden - No Prayer For The Dying




Release Info: 1990 - EMI - Full Length
Band Info: England - 1975 - Heavy Metal
Bewertung: 9


Songs:

1. Tail Gunner
2. Holy Smoke
3. No Prayer For The Dying
4. Public Enema Number One
5. Fates Warning
6. The Assassin
7. Run Silent Run Deep
8. Hooks In You
9. Bring Your Daughter...To The Slaughter
10. Mother Russia

Judas Priest machten es im vergangenen Monat vor, wie man selbst nach über einem Jahrzehnt Dazugehörigkeit noch ein frisches, ja geradezu innovatives Album hinlegen kann. Diesen Monat sind IRON MAIDEN gefordert, und um es gleich vorwegzunehmen, "No Prayer For the Dying" ist DIE Enttäuschung des Monats. Warum, werdet ihr jetzt fragen. Ganz einfach: Trotz zweijähriger Pause ist den Mannen um Steve Harris nichts besseres eingefallen, als Altbekanntes neu aufzuwärmen. So kommen einem fast alle Songs schon irgendwie bekannt vor, bevor man sie zuende gehört hat! Es fehlt jeglicher Ideenreichtum, manchmal gar kopiert sich die Band bis hin zur Selbstverarschung ('Mother Russia')! Ich frage mich einfach, welcher Teufel diese Truppe geritten hat?! Was haben so Trällerliedchen wie 'Hooks in You' oder 'Fates Warning' auf dem neuesten Maiden-Werk zu suchen?? Zwar gibt es durchaus auch ein paar Highlights wie 'Tailgunner' (gewohnt flotter Opener), 'Holy Smoke' (die eingängige Singleauskopplung) und das phantastische Titelstück (der einzige Song, der hochwertiges Songwriting für sich verbuchen kann), aber trotzdem kann das nicht über den langweiligen, teilweise gar niveaulosen Rest hinwegtäuschen. Um nochmal auf Judas Priest zurückzukommen: Während "Painkiller" deren Wiedergeburt war, ist "No Prayer For The Dying" IRON MAIDENs erster Schritt ins musikalische Jenseits. (ROCK HARD 7 / 10)




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Popular Posts