Alphabet

Iron Maiden - The X Factor



Release Info: 1995 - EMI - Full Length
Band Info: England - 1975 - Heavy Metal
Bewertung: 8,5


Songs:

1. Sign Of The Cross
2. Lord Of The Flies
3. Man On The Edge
4. Fortunes Of War
5. Look For The Truth
6. The Aftermath
7. Judgement Of Heaven
8. Blood On The World's Hands
9. The Edge Of Darkness
10. 2 A.M.
11. The Unbeliever

Die Stunde der Wahrheit ist gekommen: Haben sich IRON MAIDEN nach den schwachen letzten Jahren noch mal auf ihre alten Qualitäten besonnen? Und vor allem: Paßt Blaze Bayley zu den einstigen Vorreitern der Metal-Szene? Die Antwort: Sie haben, und er paßt! Zwar gibt es da Rock Hard-intern auch andere Meinungen - aber echte MAIDEN-Fans werden ihre verlorenen Söhne wie die Götter empfangen und schon nach dem gigantischen Opener 'Sign Of The Cross', einer atmosphärischen Mischung aus 'Rime Of The Ancient Mariner' und '7th Son Of A Seventh Son', restlos überzeugt sein. Blaze Bayley klingt stellenweise wie eine trockenere Version von Bruce Dickinson und hat sich im Vergleich zu seiner Ex-Combo Wolfsbane enorm gesteigert. Während er sich auf 'Sign Of The Cross' noch etwas zurückhalten muß, um der schwierigen Rhythmik dieser Wahnsinnsnummer folgen zu können, gibt er bei Granaten wie 'Look For The Truth', '2am', 'The Edge Of Darkness' oder 'The Aftermath' Vollgas und hat spätestens nach dem dritten Durchlauf der Scheibe gewonnen. Wie wichtig Blaze für IRON MAIDEN ist, zeigt außerdem die Tatsache, daß er an den meisten Highlights des Albums kompositorisch beteiligt war. Aber nicht nur Blaze überzeugt, auch der Rest der Mannschaft zeigt sich spielerisch stärker denn je - allen voran Dave Murray, der sich beeindruckende Gitarrenduelle mit Janick Gers liefert, und Nicko McBrain, der sein Drumkit mit Dream Theater-typischer Sicherheit bearbeitet. Bei Redaktionsschluß lagen uns erst acht von insgesamt elf Album-Tracks vor - und angeblich sollen sich unter den restlichen drei Stücken (allesamt aus Steve Harris' Feder) noch mindestens zwei weitere Höhepunkte befinden. Aber schon jetzt steht fest: The X-Factor ist das beste MAIDEN-Album seit Somewhere In Time - und das liegt immerhin schon neun Jahre zurück! Up the Irons! (ROCK HARD 9 / 10)




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Popular Posts