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1. Inside Out
2. Mama
3. How Many Tears
4. Excuse
5. Hold On
6. Hard To Stay Alive
7. So Damn Easy
8. Listen
9. Won't Be Losin
10. Burning For Love
11. Surrender
12. Take Me Back
13. Missing You
Von einer Band, über die man lediglich weiß, dass in Person von Sänger Michael Bormann ein ehemaliger Bonfire- und Letter X-Musiker mitwirkt, erwartet man als Hartmetaller erst mal typisch deutsche Zuckersoße. Unter dieser Prämisse in den Player geschoben, überraschten mich die ersten Klänge des JADED HEART-Debüts doch sehr positiv. Mit dem Tifelsong 'Inside Out' stampft ein passabler Hardrocksong aus den Boxen, der über einer himmelhöllischen Black Sabbath-Basslinie griffige Melodien und coole Gritorrenarbeit featured. Allerdings kommt auch gleich die Ernüchterung in Form der Halbballade 'Mama', die sich eher halbgar präsentiert und auch das Grundproblem von JADED HEART verdeutlicht: Unter den 13 Songs der CD befindet sich neben wirklich starken Hardrocksongs ('Burning For Love' oder 'How Many Tears'), die besonders durch die rauchigen Vocals richtig fetzen, einfach noch zuviel Gülle, wie etwa das unterdurchschnittliche 'Hard To Stay Alive'. Zudem versucht man sich an übermäßig vielen Balladen, wobei der Tiefpunkt mit dem widerlichen Schlager 'So Damn Easy' erreicht ist, der in bester Peter Cornelius-Manier ("Der Kaffee ist fertig...") dahergesülzt wird. Das verbleibende Drittel der Songs besteht dann aus Durchschnittsware. Somit gibt's eine durchschnittliche Fünf für eine Band, die etliches Potenzial mitbringt. Mit einer Mini-CD, die sich auf die Höhepunkte des Longplayers beschränkt, hätte man sicher einen Knaller landen können. (ROCK HARD 5 / 10 )

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