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Jorn - Dio




Release Info: 2010 - Frontiers - Full Length
Band Info: Norwegen - 2000 - Melodic Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Song For Ronnie James
2. Invisible
3. Shame On The Night
4. Push
5. Stand Up And Shout
6. Don't Talk To Strangers
7. Lord Of The Last Day
8. Night People
9. Sacred Heart
10. Sunset Superman
11. Lonely Ist The Word / Letters From The Earth
12. Kill The King
13. Straight Through The Heart

Jetzt schreibt die Alte schon wieder über JORN! Jawohl, das tue ich! Dabei könnte ich dem Norweger manchmal den Hals umdrehen - und diesmal nicht nur wegen seiner Veröffentlichungswut, sondern auch weil ein Dio-Tribute-Album so kurz nach Ronnies Tod extrem pietätslos wirkt. Unnötig wäre so eine Veröffentlichung auch schon vorher gewesen, obwohl JORN bekanntermaßen grandios singen kann und den Dio-Touch auf seinem Coveralbum sehr gut rüberbringt. Mit „Dio" macht sich der Masterplan-Sänger zu diesem unglücklichen Zeitpunkt aber vermutlich erst recht keine Freunde, deshalb sei darauf hingewiesen, dass JORN schon vor zwei Jahren erzählte, dass er solch ein Album plant. „Dio" war schon lange fertig aufgenommen und von der Plattenfirma für diesen Sommer vorgesehen. Für den norwegischen Dio-Fan ist es einfach dumm gelaufen, denn wenn es nach JORN gegangen wäre, hätte er die Platte rausbringen wollen, um Dio damit zu dessen Lebzeiten zu huldigen. Betrachtet man „Dio" sachlich, ist die Songauswahl zwischen Hits wie ´Don´t Talk To Strangers´ oder ´Stand Up And Shout´ und weniger typischen Tracks der Marke ´Push´ und ´Invisible´ gelungen, die Umsetzung überzeugend und JORNs Ode an die Ikone, ´Song For Ronnie James´, fast schon rührend. JORN ist mit „Dio" ein schönes Tribute-Album gelungen, aber die Magie, die von Dio und dessen Stimme ausgeht, fehlt selbst einem Ausnahmetalent wie JORN. (ROCK HARD)





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