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Judas Priest - British Steel



Release Info: 1980 - Columbia - Full Length
Band Info: England - 1969 - Heavy Metal
Bewertung: 9,5


Songs:

1. Rapid Fire
2. Metal Gods
3. Breaking The Law
4. Grinder
5. United
6. You Don't Have To Be Old To Be Wise
7. Living After Midnight
8. The Rage
9. Steeler

Als die britischen Heavy-Rocker JUDAS PRIEST anno ´79 ihre erste Livescheibe „Unleashed In The East" veröffentlichten, war der Zeitpunkt gut gewählt. Die gerade im Entstehen begriffene NWOBHM profitierte jedenfalls enorm von dem auf dieser Scheibe abgebrannten Feuerwerk an Riffs und Soli, weshalb das folgende Studiowerk von Metal-Fans gierig aufgesogen wurde. Die Band hatte die Zeichen der Zeit jedenfalls gut erkannt, zumal „British Steel" das bis dato härteste Album der in den Anfangstagen öfter mal mit progressiven Einlagen liebäugelnden und aus der bluesig angehauchten Ecke kommenden Hardrocker darstellte. Die Mutation zur Mutter aller waschechten Metal-Combos dokumentiert neben dem Bühnenoutfit der Jungs auch eines der ersten genretypischen Metal-Cover.

Wo es musikalisch langgeht, muss niemandem groß erzählt werden. Die heute noch im Live-Repertoire auftauchenden ´Breaking The Law´, ´Living After Midnight´, ´Metal Gods´, ´Grinder´ und ´United´ kennt eh jeder, weshalb der dezente Verweis auf die von mir favorisierten, flotteren ´Rapid Fire´ und ´Steeler´ gestattet sei. Aus heutiger Sicht betrachtet mag „British Steel" zwar nicht die härteste („Painkiller" bzw. „Jugulator") und auch nicht die beste (diese Ehre gebührt „Sad Wings Of Destiny", „Screaming For Vengeance" oder „Defenders Of The Faith") Priest-Scheibe sein, für die weitere Entwicklung der Band und den Verlauf der Metal-Bewegung indes war sie zweifellos die wichtigste und prägendste.Ein echter Klassiker also, der auch über 20 Jahre später nichts von seinem ursprünglichen Reiz verloren hat und mir auch heute noch immer wieder mal die Trommelfelle versohlt. (ROCK HARD)




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