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Judas Priest - Unleash In The East



Release Info: 1979 - Columbia - Live
Band Info: England - 1969 - Heavy Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Exciter
2. Running Wild
3. Sinner
4. The Ripper
5. The Green Manalishi (With The Two-Pronged Crown)
6. Diamonds And Rust
7. Victim Of Changes
8. Genocide
9. Tyrant

Die beiden vorangegangenen Priest-Alben „Stained Class" und vor allem „Killing Machine" hatten die zukünftige, härtere Ausrichtung des Quintetts bereits erahnen lassen; ein dermaßen heftiges Album hatte dann aber doch niemand erwartet. Vor einer begeistert mitgehenden Kulisse von Nippon-Bangern (deren mächtig in den Vordergrund gemischter Jubel dem Album später den spöttischen Beinamen „Unleashed In The Studio" einbringen sollte) ballerten Halford & Co. einen Best-of-Mix ihrer damaligen Hits so spielfreudig durch die P.A., dass sich selbst im heimischen Kinderzimmer noch Konzerthallen-Feeling pur einstellte. Nicht nur die Tatsache, dass sich Songs wie das epische ´Victim Of Changes´, das Joan Baez-Cover ´Diamonds And Rust´ oder ´Sinner´ im Laufe der Jahre zu Gassenhauern erster Güte entwickelt haben, sondern der Umstand, dass die Band hier endgültig den Einstieg in die erste Liga des Heavy Metal schaffte, hievt „Unleashed In The East" in den Stand eines Referenzwerks. Ohne den kommerziellen Erfolg dieses Live-Albums (das in der remasterten Version mit vier zusätzlichen Bonustracks daherkommt) wären die späteren Großtaten der Band kaum möglich gewesen, denn der fast schon legendäre Ruf der JUDAS PRIEST-Konzerte begründet sich nicht zuletzt auf diesem Mitschnitt. Nach Cheap Tricks „Live At Budokan", den „Tokyo Tapes" der Scorpions und Deep Purples „Made In Japan" sollte mit „Unleashed In The East" erneut ein im Land des Lächelns eingespieltes Live-Album die Karriere einer Rock-Band nachdrücklich beeinflussen. (ROCK HARD)






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