1. Shock Waves
2. Scarecrow
3. In The Name Of The Law
4. King Kong
5. Blood On The Chains
6. Richter Scale 12
7. In The Eye Of My Gun
8. Time Bomb
Während KILLER live kaum von Motörhead zu unterscheiden sind, klingen ihre Platten doch etwas differenzierter. Der insgesamte Soundeindruck bleibt zwar gleich, doch die KILLER-Songs sind sehr viel länger (acht Titel auf 45 Minuten) und mit mehreren Breaks versehen. Zudem können es Sänger/Gitarrist Shorty und Bassist Spooky noch nicht mit Lemmys ausgebombtem "Organ" aufnehmen (obwohl man ihnen bestimmt schon einiges an Alkohol anhört!). 'Shock Waves' eröffnet optimal mit einem Schlagzeugintro, das den Titelsong einleitet, der zwar nicht allzu originell ist, aber hundertprozentig abgeht (wie das gesamte Album). 'Scarecrow' klingt ähnlich, aber ein klein wenig melodiöser. Das über sechs Minuten lange 'In The Name Of The Law' wird von beiden Sängern abwechselnd gesungen und bringt mit Sicherheit jeden Headbanger zum Schwitzen. Das letzte Stück der A-Seite, 'King Kong', (ebenfalls über sechs Minuten lang) ist ein Instrumental mit mehreren Breaks und guten Soli, das zum Ende hin eine kleine Ruhepause bietet, bevor auf der B-Seite 'Blood On The Chains' losdonnert. Wem dieses Stück auf der Mausoleum-EP (in etwas anderer Aufnahme) gefallen hat, sollte sich die LP unbedingt zulegen! Der nächste Song, 'Richter Scale 12', ist mit knapp vier Minuten der kürzeste des Albums und wird wiederum von Shorty und Spooky abwechselnd gesungen. 'In The Eye Of My Gun' bietet nichts Neues, fällt aber auch nicht ab. Zum Schluß bringt 'Time Bomb' die LP zum Explodieren. Eingeleitet von einem Gitarrenintro und über sieben Minuten lang, ist das für mich zusammen mit 'In The Name Of The Law' und 'Blood On The Chains' der Höhepunkt des Albums. Insgesamt gesehen fehlt KILLER vielleicht ein Schuß Originalität, aber wen stört das schon, wenn's so gut abgeht?? (ROCK HARD 8,5 / 10)


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